Als Christopher Lenz beim 3:1-Sieg von Zweitligist Fortuna gegen Dresden in der 44. Minute zu Boden ging, war nicht nur ihm klar, dass das gleichbedeutend mit dem vorzeitigen Ende seines Einsatzes ist. Die Wadenprobleme des 29-Jährigen sind bekannt, waren auch schon rund um die Verpflichtung des Linksverteidigers Thema. Immer wieder musste er auch bei seinen vorherigen Stationen bei Union Berlin, Eintracht Frankfurt und in Hoffenheim deswegen länger pausieren. Trainer Alexander Ende betonte unter der Woche auf Nachfrage unserer Redaktion aber die Wichtigkeit des Routiniers in der aktuellen Lage. Als Lenz aber kurz vor der Halbzeitpause behandelt wurde, ging es auf der Fortuna-Bank ganz schnell: Luca Raimund bekam die nötigen Instruktionen des Trainerteams und wurde zügig auf das Feld geschickt. Wieso Ende von dem frühen Wechsel keineswegs überrascht war, erklärte er nach Abpfiff bemerkenswert ehrlich.