Leipzig bot dem Gastgeber einen harten Kampf, ließ sich auch vom schnellen 2:6-Rückstand (9.) nicht beeindrucken. Zwar leisteten sich die Sachsen acht technische Fehler, doch mit Keeper Tomas Mrkva (sieben Paraden in der ersten Hälfte) hatten die Gäste einen bärenstarken Rückhalt in ihren Reihen. Somit blieb der Underdog in Schlagdistanz und ging mit einem 13:14-Rückstand in die Kabine.
Auch nach dem Wechsel blieb es eine enge Partie. Wie häufig in dieser Saison setzte Kiel auf den siebten Feldspieler. So spielten sich die Gastgeber gute Chancen heraus, kassierten aber auch einfache Gegentreffer. Der starke Peter verpasste mit einem vergebenen Siebenmeter beim 24:24 (52.) noch die erste Leipziger Führung. Diese gelang dann Bombac mit dem 25:24 (54.). Kiel ging zwar nochmals in Front, doch vier Sekunden vor Schluss glich Peter zum 28:28 aus. Der THW hatte noch einen Angriff. Nach einem Videobeweis gab es per Freiwurf eine letzte Siegchance für die Ostseestädter. Bilyk verfehlte jedoch das Tor, und Leipzig feierte den Punktgewinn wie einen Sieg.