Newsblog zum Krieg in der Ukraine
Selenskyj wirft Russland „nuklearen Terrorismus“ vor
Aktualisiert am 26.04.2026 – 11:21 UhrLesedauer: 23 Min.
Wolodymyr Selenskyj (Archivbild): Mit dem Einmarsch in die Ukraine habe Russland „die Welt erneut an den Rand einer menschengemachten Katastrophe“ gebracht (Quelle: Michael Kappeler/dpa/dpa-bilder)
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Auf der von Russland annektierten ukrainischen Halbinsel Krim hat die Ukraine mit Drohnen angegriffen. Selenskyj wirft Russland „nuklearen Terrorismus“ vor. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Selenskyj wirft Russland „nuklearen Terrorismus“ vor
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland am 40. Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges „nuklearen Terrorismus“ vorgeworfen. Mit dem Einmarsch in die Ukraine im Februar 2022 habe Russland „die Welt erneut an den Rand einer menschengemachten Katastrophe“ gebracht, erklärte Selenskyj am Sonntag in einem Onlinedienst. Russische Drohnen flögen immer wieder über Tschernobyl hinweg; eine habe im vergangenen die Schutzhülle getroffen.
„Die Welt darf diesen nuklearen Terrorismus nicht weiter zulassen“, betonte Selenskyj. „Der beste Weg ist, Russland zu zwingen, seine rücksichtslosen Angriffe zu beenden“, fügte er hinzu.
Russische Behörden: Toter und Verletzte durch ukrainische Drohnen in Sewastopol
In Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim hat eine ukrainische Drohne nach Behördenangaben einen Mann getötet und drei weitere Menschen verletzt. Insgesamt seien 43 Drohnen abgeschossen worden, erklärte der von den russischen Behörden eingesetzte Gouverneur Michail Raswoshajew am Sonntag im Onlinedienst Telegram. Bei dem Todesopfer handelte es sich demnach um einen 1983 geborenen Mann, der sich in einem Fahrzeug befunden habe.
Dem Gouverneur zufolge wurden bei dem Drohnenangriff in verschiedenen Vierteln der Hafenstadt mehrere Wohnhäuser sowie eine Tanzschule beschädigt. Sewastopol hat rund eine halbe Million Einwohner und ist Standort eines historischen Stützpunktes der russischen Schwarzmeerflotte.
Drohnengriff auf der Krim
Russland hat über der Hafenstadt Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim einen ukrainischen Drohnenangriff abgewehrt. Insgesamt sind 43 Drohnen über dem Meer und verschiedenen Stadtteilen abgeschossen worden, hat der Gouverneur der Stadt, Michail Raswoschajew, auf Telegram mitgeteilt. Zwei Menschen sind verletzt worden. Eine ukrainische Stellungnahme hat zunächst nicht vorgelegen.
Inferno in Russland – und Putin schweigt
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Selenskyj vereinbart Rüstungskooperation mit Aserbaidschan
Die Ukraine und Aserbaidschan haben bei einem Besuch von Präsident Wolodymyr Selenskyj in Baku eine engere militärtechnische Zusammenarbeit vereinbart. Sechs Dokumente seien unterzeichnet worden, teilte Selenskyj nach einem Treffen mit dem aserbaidschanischen Staatschef Ilham Aliyev auf dem Portal X mit. „Der Schlüssel liegt im Rüstungskomplex – wir werden unsere Zusammenarbeit ausbauen und vertiefen“, schrieb er.
Details nannte Selenskyj nicht. Er traf aber zu Beginn des Besuchs mit seinen Spezialisten zusammen, die auch in Aserbaidschan die ukrainische Erfahrung im Drohnenkrieg vorstellten. Gestützt auf Erfolge bei der Abwehr russischer oder iranischer Drohnen hat Selenskyj bereits militärische Kooperationen mit mehreren Staaten am Persischen Golf und Nahen Osten vereinbart, die vom Iran beschossen worden sind.
