Einsatzkräfte der Bundespolizei haben am Freitag, 24. April, eine 42-Jährige im Hauptbahnhof festgenommen, gegen die ein Untersuchungshaftbefehl vorlag. Die Frau hat sich dabei laut Bundespolizei erheblich gewehrt.

+++ Social Media: Facebook, Instagram & WhatsApp | Unsere Schwerpunkte: Polizei- und Feuerwehr + Innenstadt + Rot-Weiss Essen + Lokalsport | Nachrichten aus ganz Essen: Süd + Rüttenscheid + Nord + Ost + Kettwig und Werden + Borbeck und West +++

Essen in 3 Minuten: Jetzt kostenlos anmelden!

Geben Sie uns drei Minuten! Wir liefern den vollen Durchblick ins Postfach. Täglich um 6 Uhr – auch zum Hören.

Newsletter Illustration

Essen in 3 Minuten: Jetzt kostenlos anmelden!

Geben Sie uns drei Minuten! Wir liefern den vollen Durchblick ins Postfach. Täglich um 6 Uhr – auch zum Hören.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der
Werbevereinbarung
zu.

Gegen 17.20 Uhr kontrollierten die Beamten die wohnungslose Frau im Bahnhofsbereich. Ein Abgleich ihrer mündlichen Angaben mit dem Fahndungssystem ergab dann, dass die Staatsanwaltschaft Essen sie zur Festnahme ausgeschrieben hatte. „Der Frau werden fünf Fälle des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie versuchte Sachbeschädigung vorgeworfen“, teilt die Bundespolizei mit.

Einsatzkräfte der Bundespolizei legen der Frau Handfesseln im Essener Hauptbahnhof an

Doch die 42-Jährige weigerte sich strikt, die Einsatzkräfte zur Dienststelle zu begleiten. Als die Uniformierten sie schließlich an den Armen ergriffen, um die Festnahme durchzusetzen, versuchte die Frau unter großem Kraftaufwand, sich loszureißen und zu fliehen. Sie wurde daraufhin am Boden fixiert und die Einsatzkräfte legten ihr Handfesseln an, um eine weitere Flucht zu verhindern.

  • Die Lokalredaktion Essen ist auch bei WhatsApp! Abonnieren Sie hier unseren kostenlosen Kanal: direkt zum Channel!

Auch auf dem anschließenden Weg zur Wache leistete die Frau fortlaufend Widerstand, indem sie sich dauerhaft gegen die Laufrichtung sperrte. Ein auf der Dienststelle durchgeführter Fingerabdruckabgleich bestätigte ihre Identität anschließend zweifelsfrei. Ein angeforderter Polizeiarzt untersuchte die Festgenommene und bescheinigte ihre Gewahrsamsfähigkeit.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie ins Polizeigewahrsam übergeben. Die Bundespolizei leitete zudem ein weiteres Ermittlungsverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.