Wer erfahren wollte, wie Olympische Sommerspiele in Hamburg 2026, 2040 oder 2044 einmal aussehen könnten, dem bot an diesem Sonntag der 40. Haspa Marathon beeindruckenden Anschauungsunterricht. Geschätzte 300.000 Menschen säumten die 42,175 Kilometer entlang Elbe und Alster, die Sonne schien, der Wind blies mäßig bis gar nicht, die Temperaturen lagen bei idealen sieben bis elf Grad Celsius. Am Ende gab es keine Läuferin, keinen Läufer, die oder der die Atmosphäre nicht als „geil“ oder „einmalig“ beschrieb.

40. Haspa Marathon Hamburg: Nach 27 Jahren ein Deutscher wieder Zweiter

„Das war der Hammer, die Stadt ist großartig“, meinte Samuel Fitwi (30), der als erster Deutscher seit dem Leipziger Carsten Eich 1999 als Zweiter hinter Othmane El Goumri (33) in persönlicher und deutscher Jahresbestzeit von 2:04:45 Stunden aufs Podium lief, 21 Sekunden hinter dem ersten Hamburger Sieger aus Marokko, der sich bei Kilometer 40 von der Spitzengruppe absetzte. Dessen Prämie: 30.000 Euro.

Fitwi nahm einen Scheck über 20.000 entgegen. Der Kenianer Kennedy Kimutai (35/2:04:56) wollte eigentlich vor einer Woche in Boston starten, erhielt aber kein Visum für die USA, dafür in Hamburg 10.000 Euro für Platz drei. Aaron Bienenfeld (28) schaffte in 2:08:47 Stunden als 16. die beste Zeit eines deutschen Marathon-Debütanten

Bei den Frauen stellte Brillian Jepkorir Kipkoech einen neuen Streckenrekord auf. Die 31 Jahre alte Kenianerin verbesserte ihre persönliche Bestzeit von 2:23:56 um fast sieben Minuten auf 2:17:05 Stunden, kassierte neben der Siegprämie von 30.000 Euro dafür weitere 20.000. Sie war im Ziel noch voller Energie, rannte nach einer Minute des Innehaltens die Zielgerade in entgegengesetzter Richtung jubelnd herunter, vom Publikum begeistert gefeiert. „Ich habe es genossen“, sagte sie nach ihrem Hamburg-Debüt. „Ich komme wieder.“

40. Haspa Marathon: Sensationelle Stimmung an der Strecke

Zweite wurde die Favoritin, Landsfrau Rebbeca Tanui (34/2:18:25), Dritte die Äthiopierin Kasanesh Ayenew Baze (27/2:19:39). Erstmals blieben in Hamburg gleich drei Frauen unter 2:20 Stunden. Historisch. Tabea Themann (Hamburg Running) freute sich derweil als Achte in 2:30:32 Stunden als beste Deutsche über einen neuen Hamburger Rekord und die Stadtmeisterschaft: „Ich bin überwältigt“, sagte sie. „Ich bin überwältigt“, sagte sie. In der Vorbereitung hatte sie die kritischen Stellen des Kurses mehrmals abgelaufen.

Die Stimmung sei wieder einmal einzigartig gewesen, „sensationell“, meinte Andy Grote, der SPD-Innen- und Sportsenator, der das Rennen am frühen Morgen auf der Karolinenstraße am Fernsehturm angeglast und bereits am Vortag seinen achtjährigen Sohn beim Schülerlauf „Das Zehntel“ an der Messe angefeuert hatte. „Die ganze Stadt geht mit“, sagte er dem NDR. „Keine andere Veranstaltung wird in Hamburg derart gefeiert. Ganz viele, auch internationale Läufer erzählen uns, dass sie solch eine Stimmung nur hier vorfinden. Darauf können wir schon ein bisschen stolz sein.“ Das sei ein kleiner Vorgeschmack auf Olympia. Wenn die Hamburgerinnen und Hamburger es dann wollen. Bis zum 31. Mai darf darüber abgestimmt werden.

Dramatischer Zwischenfall im Ziel: Läufer muss reanimiert werden

Marathonläufe fordern Läuferinnen und Läufer körperlich alles ab, viele rennen an ihre Leistungsgrenzen, einige darüber. Regelmäßig kommt es zu medizinischen Zwischenfällen während und nach dem Lauf. Der neue Hamburger Meister Jan Kaumanns (Hamburg Running/36. in 2:24:05 Stunden) musste sich nach seinem Zieleinlauf minutenlang übergeben, ihm ging es kurz danach wieder besser. „Alles halb so schlimm, ich bin okay“, sagte er. „Die letzten Kilometer musste ich allein laufen, das hat viel Kraft gekostet.“

Dramatische Szenen überschatteten dagegen eine Stunde später den Marathon: Ein 35 Jahre alter Läufer brach nach rund dreieinhalb Stunden nach Überqueren der Ziellinie auf dem roten Teppich zusammen. Ein Notarzt war sofort zur Stelle, begann umgehend, den Kollabierten mit einer Herzdruckmassage zu reanimieren. Später wurde ihm ein Tropf gelegt, er mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren. Kurz danach folgte eine erste Entwarnung: Die Wiederbelebung sei erfolgreich gewesen, der Kreislauf wieder angesprungen, er sei stabil, teilte die Hamburger Feuerwehr auf Abendblatt-Anfrage mit.

Während des Einsatzes wurde der rechte der beiden Zielkorridore für rund 15 Minuten gesperrt, alle Finisher mussten auf der linken Seite einlaufen. Die Rettungskräfte wurden später vom Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreut. Der Vorfall weckte Erinnerungen an das Jahr 2024: Damals war ein 25 Jahre alter Läufer aus Rostock kurz vor dem Ziel am Dammtor-Bahnhof zusammengebrochen, später im Krankenhaus verstorben. Zwei weitere Todesfälle trübten 1987 und 2002 die Stimmung beim Hamburger Marathon.

40. Haspa Marathon – ein Rennen der Rekorde

Die 40. Auflage des Hamburger Marathons war ein Rennen der Rekorde. 46.000 Anmeldungen – 20.000 für den Marathon, 800 für den Halbmarathon, 6000 (4 x 1500) für die Staffeln und 12.000 für den Schülerlauf „Das Zehntel“ am Vortag rund um die Messe – bedeuteten eine neue Bestmarke. Beim Marathon kamen von rund 16.000 Losgelaufenen etwa 15.500 im Ziel an.

Um den Ansturm organisatorisch zu bewältigen, startete der Halbmarathon (21,1 Kilometer) erstmals am Nachmittag um 14 Uhr am Dammtor-Bahnhof. „Hamburg hat sich von seiner besten Seite gezeigt“, sagte Marathon-Chef Frank Thaleiser. „Wir haben ein gutes Statement für das Olympia-Referendum abgegeben.“

Der Run auf den 41. Haspa Marathon am 25. April hat bereits begonnen, das Anmeldeportal öffnet am Mittwochmorgen. Im nächsten wird in die Veranstaltung erstmals die Deutsche Sparkassen-Meisterschaft integriert. 3000 Teilnehmende werden erwartet.

Fantastischer Marathon-Weltrekord in London

In London hat der Kenianer Sabastian Sawe den Marathon-Weltrekord geknackt. Der 29-Jährige gewann bei dem prestigeträchtigen Rennen in 1:59:30 Stunden, blieb als erster Mensch in einem offiziellen Wettkampf unter der magischen Zweistundenmarke. Sawe war 65 Sekunden schneller als sein Landsmann Kelvin Kiptum, der 2023 in Chicago 2:00:35 Stunden gelaufen war. Kiptum war nur wenige Monate später im Februar 2024 bei einem Verkehrsunfall in seiner Heimat ums Leben gekommen.

Hinter dem Titelverteidiger blieb der Zweite Yomif Kejelcha (Äthiopien) im schnellsten Rennen der Geschichte in 1:59:41 Stunden ebenfalls unter zwei Stunden. Auch der Dritte Jacob Kiplimo (2:00:28/Uganda) unterbot die alte Weltrekordzeit. Lauf-Ikone Eliud Kipchoge war am 12. Oktober 2019 in Wien in 1:59:40 Stunden als erster Mensch einen Marathon unter zwei Stunden gelaufen, damals allerdings unter Laborbedingungen. Deshalb hatte die Zeit keinen Eintrag in die offiziellen Ergebnislisten gefunden.

Bei dem entfesselten Auftritt von Sawe hatte Amanal Petros (30/Hannover 96) keine Chance auf die angestrebte Verbesserung seines deutschen Rekordes. Der Vizeweltmeister von Tokio verlor nach 25 Kilometern an Tempo und landete im Ziel nach 2:08:31 Stunden auf Rang 15.

Hier finden Sie unsere Liveberichterstattung vom Marathon zum Nachlesen:

Wichtige Updates

Halbmarathon: Gübeli feiert Start-Ziel-Sieg, Semlinger gewinnt knapp

Notfall im Ziel: 35-Jähriger bricht zusammen und wird reanimiert

Jepkorir Kipkoech überrascht mit Streckenrekord

El Goumri gewinnt, Fitwi läuft aufs Podium

Achim Leoni

mit Rainer Grünberg

Halbmarathon: Gübeli feiert Start-Ziel-Sieg, Semlinger gewinnt knapp

Es ist ein Lauf allein gegen die Uhr: Kurz nach dem Start des Halbmarathons kann sich Jonas Gübeli vom Rest des Feldes absetzen und läuft von da an ein einsames Rennen. Am Ende feiert der Schweizer, bisher eher auf der 5000- und der 10.000-Meter-Strecke zu Hause, nach 1:08:09 Minuten einen Start-Ziel-Sieg. Zum Vergleich: Marathon-Sieger Othmane El Goumri passierte am Morgen die Halbmarathonmarke nach 1:02:05 Stunden.
Bei den Frauen rettet Viktoria Semlinger in 1:19:39 Stunden einen Vorsprung von 17 Sekunden ins Ziel. Die Bayerin verpasst allerdings ihre Bestzeit von 1:18:52, die sie erst vor vier Wochen in Berlin aufgestellt hat.
Es ist das erste Mal, dass der Halbmarathon in Hamburg am Nachmittag ausgetragen wird, um das Teilnehmerfeld zu entzerren.

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Achim Leoni

mit Rainer Grünberg

Halbmarathonis auf der Strecke

Inzwischen ist auch der Halbmarathon gestartet. Nach etwa der Hälfte der Strecke läuft der Schweizer Jonas Gübeli vorn ein einsames Rennen. Bei den Frauen liegt Viktoria Semlinger in Führung. Für die 21,1-Kilometer-Distanz hatte es 8000 Anmeldungen gegeben.

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Achim Leoni

mit Rainer Grünberg

Notfall im Ziel: 35-Jähriger bricht zusammen und wird reanimiertDramatische Szenen überschatten plötzlich den Marathon: Ein Läufer überquert nach rund dreieinhalb Stunden die Ziellinie und bricht kurz danach zusammen. Ein Notarzt ist sofort bei ihm und ergreift Reanimationsmaßnahmen. Dann wird der 35 Jahre alte Mann intubiert und beatmet ins Krankenhaus gebracht. Der rechte der beiden Zielkorridore wird während des Einsatzes gesperrt, alle Finisher müssen links einlaufen.
Nach Angaben der Feuerwehr ist die Wiederbelebung offenbar erfolgreich. Der Kreislauf des Mannes soll demnach später wieder funktionieren.
Die Rettungskräfte werden nach dem Einsatz vor Ort vom Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreut. Der Vorfall weckt Erinnerungen an 2024: Damals war ein 25 Jahre alter Läufer kurz vor dem Ziel kollabiert und später verstorben. Weitere Todesfälle hatte es 1987 und 2002 gegeben.Facebook

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E-Auto wird zum Hindernis – Feld muss Umweg laufen

Wenige Hundert Meter nach dem Start des Marathons blockiert plötzlich ein Begleitfahrzeug die Strecke. Der Grund: Ein Mitarbeiter hat bei dem E-Auto in Unkenntnis auf den Update-Knopf gedrückt – und das Update dauerte fast eine Stunde. Die Teilnehmenden mussten deshalb einen kleinen Umweg laufen.

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Abendblatt-Redakteur läuft persönliche Bestzeit

Die Abendblatt-Redaktion ist an diesem Sonntag nicht nur an, sondern auch auf der Strecke gut vertreten: Dominic Berner kommt nach starken 2:39:04 Stunden als 119. ins Ziel – in seiner Altersklasse 30 sogar als 34. Damit verbessert er seine bisherige Bestleistung noch einmal um sechs Sekunden. Wir sind stolz und sagen Herzlichen Glückwunsch! Am Montag ist beim Spätdienst schon wieder Ausdauer gefragt …

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Tabea Themann läuft Hamburger Rekord

Für eine erhoffte Zeit unter zweieinhalb Stunden hat es nicht ganz gereicht, aber für einen neuen Hamburger Rekord dicke: Tabea Themann vom Team Hamburg Running kommt nach 2:30:32 Stunden als Achte ins Ziel und reißt die Arme in die Höhe. Mit der Zeit unterbietet sie die bisherige HLV-Bestmarke von Mona Stockhecke aus dem Jahr 2016 um fast eine Minute.
„Ich bin überwältigt, bin noch nie so gut durch einen Marathon gekommen“, sagt sie am NDR-Mikrofon unter Freudentränen. „Gefühlt habe ich alle 50 Meter an der Strecke jemanden gesehen, den ich kenne. Das hat mich beflügelt.“

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Jepkorir Kipkoech überrascht mit Streckenrekord

Damit hat selbst Veranstalter Frank Thaleiser nicht gerechnet: Brillian Jepkorir Kipkoech legt einen famosen Streckenrekord hin. Die Kenianerin gewinnt den Haspa Marathon Hamburg in 2:17:05 Stunden und verbessert damit die bisherige Bestmarke von Yalemzerf Yehualaw aus dem Jahr 2022 um 18 Sekunden.
Im Ziel bricht Jepkorir Kipkoech vor Freude in Tränen aus. Verständlich: Ihre bisherige Bestleistung lag bei 2:23:56 Stunden. „Ich habe damit nicht gerechnet, wollte nur eine persönliche Bestleistung schaffen“, sagte  Jepkorir Kipkoech im NDR. Mit dem Preisgeld wolle sie ihre Familie unterstützen.
Es ist das bisher schnellste Frauenrennen in Hamburg: Auch die zweitplatzierte  
Rebbeca Tanui aus Kenia (2:18:25) und Kasanesh Ayenew aus Äthiopien (2:19:39) bleiben unter 2:20 Stunden.

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El Goumri gewinnt, Fitwi läuft aufs Podium

Er hat sich die Kräfte am besten eingeteilt: Othmane El Goumri ist der Sieger des Haspa Marathons Hamburg 2026. Der Marokkaner erreicht in starken 2:04:24 Stunden das Ziel. Mindestens genauso überraschend: Samuel Fitwi, der aktuell schnellste deutsche Marathonläufer, kommt nur wenige Sekunden später als Zweiter mit persönlicher Bestzeit von 2:04:45 Stunden ins Ziel und katapultiert sich damit auf Platz zwei der ewigen nationalen Bestenliste. Ein Deutscher auf dem Treppchen – das hat es in Hamburg seit 1999 nicht mehr gegeben.
„Eine Zeit um 2:04, 2:05 Stunden und ein Podiumsplatz, das war mein Ziel“, sagte Fitwi am NDR-Mikrofon, „ich bin sehr happy. Das Wetter hat mitgespielt, die Strecke ist super. Das war der Hammer!“

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Lechisa Worku setzt sich ab – zu früh?

Das Feld der Spitzenläufer hat jetzt den ominösen Kilometer 35 passiert. Der Äthiopier Hunde Lechisa Worku kann sich etwas absetzen, rund zehn Läufer versuchen, den Anschluss zu halten. Ist das die entscheidende Attacke? Nein, denn nach wenigen Minuten haben ihn drei Konkurrenten eingeholt.

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El Goumri verschärft das Tempo, Kipkoech hat Streckenrekord im Visier

Einem geht es vorn nicht schnell genug: Bei Kilometer 30 setzt sich Othmane El Goumri an die Spitze. Begleitet wird er von einem Tempomacher. Die Konkurrenz bleibt ihm aber auf den Fersen. Samuel Fitwi macht nach wie vor einen guten Eindruck, er wirkt frisch, sein Laufstil erscheint flüssig. 
Bei den Frauen führt Brillian Jepkorir Kipkoech. Die Kenianerin läuft auf eine Zeit um 2:17 Stunden zu, eine Weltklassezeit. Der Streckenrekord steht seit 2022 bei 2:17:23 Stunden. 

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Tempo zieht an, Fitwi gut im Rennen

Zur Halbzeit hat das Tempo in der Spitzengruppe wieder angezogen. Die Zwischenzeit nach 21,1 Kilometern: 62:04 Minuten. Das ließe auf eine Endzeit von 2:04:09 Stunden hoffen.
Erfreulich: Samuel Fitwi, der beste Deutsche, ist weiter vorn dabei und macht einen frischen Eindruck. Wenn er so weitermacht, ist eine Zeit um 2:07 Stunden drin. Der zweitbeste Deutsche Aaron Bienenfeld passiert bei seinem Marathondebüt die Halbmarathonmarke nach 63:25 Minuten.
Bei den Frauen bleibt das Tempo hoch: Die schnellsten passieren die Halbmarathonmarke nach 68:42 Minuten. Halten sie das durch, könnten sie im Ziel unter 2:18 Stunden bleiben.

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Teppich im Start-Ziel-Bereich löst sich

Panne im Start-Ziel-Bereich: Der Teppich, den die Läuferinnen und Läufer auf den letzten Metern unter den Füßen haben, hat sich gelöst. Offensichtlich ist es zu kalt und feucht. Der Teppich muss jetzt hektisch neu verklebt werden, damit es beim Zieleinlauf zu keinen Unfällen kommt.

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Achim Leoni

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Unruhiger Beginn – Streckenrekord der Männer außer Reichweite?

Fertig – los! Seit 8.30 Uhr ist das Marathonfeld auf der Strecke. Die letzten Teilnehmenden – 20.000 waren angemeldet – passierten erst nach 9 Uhr die Startlinie auf der Karolinenstraße. Die Bedingungen könnten besser kaum sein: Wie vorhergesagt ist es angenehm kühl bei strahlendem Sonnenschein, und der gefürchtete Wind hat sich nach dem böigen Sonnabend vollständig gelegt.
Trotzdem ist es an der Spitze des Feldes zu Beginn recht unruhig, das Tempo nicht gleichmäßig. So dürfte es schwer werden, den Streckenrekord von 2:03:46 Stunden aus dem Vorjahr zu unterbieten. Die Frauen liegen dagegen im Plan: angepeilt war eine Zielzeit von 2:20 Stunden. Alle Favoriten sind noch in der Spitzengruppe dabei. 

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Zehntellauf der Kinder leitet großes Marathon-Wochenende ein

Mit dem Zehntellauf der Grundschüler hat am Sonnabendvormittag das große Marathon-Wochenende in Hamburg begonnen. Insgesamt 12.000 Schülerinnen und Schüler laufen in vier Gruppen jeweils 4,2 Kilometer – also ein Zehntel der eigentlichen Marathonstrecke.

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Wetteraussichten zeigen ideale Voraussetzungen für den morgigen MarathonWer an diesem Sonntag beim Haspa-Marathon an den Start geht, kann wettertechnisch einmal durchatmen: Nach einem windigen und teils ruppigen Sonnabend mit stürmischen Böen an den Küsten beruhigt sich das Wetter pünktlich zum großen Laufwochenende.

Während am Sonnabend noch dichte Wolken, einzelne Schauer und frischer West- bis Nordwestwind bei rund 11 Grad das Bild bestimmen, sieht es für den Marathontag deutlich freundlicher aus. In der Nacht zum Sonntag lässt der Wind spürbar nach. Heiter, trocken und weitgehend sonnig und bei maximal 16 Grad in der Stadt bringt der Sonntag ideale Voraussetzungen für den Marathon morgen mit sich. Dazu weht nur ein schwacher, an der Nordsee teils mäßiger Wind aus Nord bis Nordwest.

Läuferinnen und Läufer sollten daher mit folgender Ausstattung an den Start gehen: kurze oder dreiviertellange Lauftights und obenrum ein leichtes Shirt. Wer empfindlich ist, startet mit dünner Jacke oder Armlingen. Die kompletten Wetteraussichten für das Wochenende und die kommenden Tage finden Sie hier. 

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