Nach zuletzt zwei Niederlagen wollte sein Team die Zuschauer endlich wieder mit zwei Punkten erfreuen. Entsprechend begann Breckenheim auch – konzentriert, zupackend, hellwach. Da sich Groß-Umstadt gegen eine flache 6-0-Deckung traditionell schwertut, passte Schimmelbauer sein sonst eher offensiv interpretiertes Abwehrsystem entsprechend an. Eric Schaeffter organisierte aus dem Innenblock heraus den Abwehrriegel, Sebastian Schermuly war der sichere Rückhalt im Tor. Dank schneller Beine, durch gutes Verschieben und genauer Absprachen konnten so immer wieder Ballgewinne generiert werden, die die Hausherren oft direkt in eigene Tore ummünzten. Über das Tempo setzten sich die Gastgeber ab. Die hohe Belastung für dieses kraftintensive und schnelle Spiel kompensierte Schimmelbauer mit einem siebten Feldspieler im Angriff, was für Entlastung sorgte. Die Folge waren schön herausgespielte Tore und Chancen. „Wir haben wirklich sehr variabel gespielt, so wie ich mir das vorstelle“, betonte der Coach. Den Zuschauern gefiel es, sie honorierten die Leistung ihrer Mannschaft mit viel Beifall. Einzig die Chancenverwertung war noch nicht am Optimum. So blieb Groß-Umstand in Schlagdistanz. „Wir hätten es uns wirklich leichter machen können, wenn wir nicht so viel liegengelassen hätten. Aber zum Glück wurde das dieses Mal nicht betraft“, resümierte Schimmelbauer, der froh war, dass er nicht ins Geschehen eingreifen musste. Das nächste Spiel findet bereits am Donnerstag (20.15 Uhr) bei der HSG Groß-Bieberau/Modau statt.