Matthias Rudolph bleibt Bürgermeister von Fürstenwalde (Oder-Spree). In der Stichwahl am Sonntag setzte er sich gegen seinen Herausforderer Mathias Papendieck (Einzelbewerber/SPD) durch. Rudolph erhielt laut vorläufigem Endergebnis 53,5 Prozent der Stimmen, Papendieck kam auf 46,5 Prozent.
Insgesamt entfielen 6.578 Stimmen auf den Amtsinhaber, während Papendieck 5.708 Stimmen auf sich vereinen konnte. Damit überschritt Rudolph auch das erforderliche Quorum von 15 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 48,4 Prozent.
Die Stichwahl war notwendig geworden, weil im ersten Wahlgang am 12. April keine bzw. keiner der sieben Kandidatinnen und Kandidaten die erforderliche Mehrheit erreicht hatte. Die beiden Bestplatzierten – Rudolph mit 42,4 Prozent und Papendieck mit 36,2 Prozent – traten daraufhin in der Stichwahl gegeneinander an.