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Berlin – Aufruhr im politischen Berlin! Russische Hacker sollen über den Messenger Signal mehrere deutsche Spitzenpolitiker attackiert und ausgespäht haben. Darunter Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (53, CDU), Bauministerin Verena Hubertz (38, SPD) und Familienministerin Karin Prien (60, CDU). Wie konnte es so weit kommen?
Nach Berichten des Magazins „Spiegel“ war Ex-BND-Vize Arndt Freytag von Loringhoven (69) einer der ersten, der auf den Trick der Angreifer hereinfiel – und so den Hacker-Skandal ins Rollen brachte. Ausgerechnet Loringhoven, der 2024 ein Buch über Russlands Cyberattacken gegen Deutschland veröffentlichte. Von seinem Account aus sollen sich die Angreifer weiter durch Kontakte und Netzwerke gearbeitet haben.
Die perfide Masche der Angreifer: Über eine Fake-Nachricht bei Signal geben sie sich als Support aus und verlangen die Sicherheits-PIN. Wer darauf hereinfällt, liefert den Hackern den Schlüssel zu Kontakten und Chats – und die können dann heimlich sensible Gespräche mitlesen.
Mehr zum ThemaBundesregierung wollte Hacker-Skandal kleinhalten
Brisant: Als der Bundesregierung klar wurde, dass Russland hinter den Attacken stehen soll, wurde offenbar versucht, das Problem kleinzuhalten. Die Sorge: Sonst könnte künftig vorschnell jeder Angriff Moskau zugeschrieben werden.
Was genau über die betroffenen Chats lief, ist bislang unklar. Doch der Fall ist explosiv: Julia Klöckner war etwa in einer Messenger-Gruppe mit Kanzler Friedrich Merz (70, CDU). Dass dort auch dienstliche Informationen ausgetauscht wurden, ist nicht ausgeschlossen. Mit den gewonnenen Informationen könnten sie Politiker erpressen.
Aus Regierungskreisen erfuhr BILD: Der Datenklau auf den betroffenen Geräten sei inzwischen gestoppt worden. Entwarnung gibt es trotzdem nicht! Denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass noch mehr Nutzer (und Minister) betroffen sind.