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Über viele Jahre hat Karl-Heinz Rummenigge (70) die Geschicke des FC Bayern gemeinsam mit Uli Hoeneß (74) geleitet. Jetzt ist der langjährige Vorstands-Boss „nur noch“ Aufsichtsratsmitglied – doch seine Worte haben noch immer ein großes Gewicht beim Rekordmeister.

Im Gespräch mit dem Portal „t-online“ hat sich Rummenigge nun zur Transferpolitik des Klubs geäußert – und ganz speziell zum wertvollsten Spieler der Fußball-Bundesliga: Michael Olise (24)!

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Der französische Flügelspieler war im Sommer 2024 von Premier-League-Klub Crystal Palace nach München gewechselt. 51 Millionen Euro zahlten die Bayern damals. Mittlerweile liegt der Marktwert Olises bei 140 Millionen Euro – Tendenz steigend. Der Franzose hat bei Bayern einen Vertrag bis 2029, wird aber von anderen Top-Klubs Europas gejagt, insbesondere mit Real Madrid in Verbindung gebracht. Auch beim FC Liverpool wird er als möglicher Nachfolger von Mohamed Salah (33) gehandelt. Die „Reds“ sollen sogar über ein Angebot in Höhe von 200 Millionen Euro nachdenken.

Michael Olise (24) hat in dieser Saison in 46 Pflichtspielen 19 Tore erzielt und 29 vorbereitet

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Foto: picture alliance/firo Sportphoto

Rummenigge schwärmt von Olise: „Er ist ein wunderbarer Spieler. Mir gefällt im Übrigen auch, dass er so zurückhaltend und fast schon medienscheu ist. Das ist in der heutigen Welt die Ausnahme. Er ist ein guter Typ, und auf dem Platz ist er natürlich herausragend, wie er Fußball zelebriert und fast zaubert. Deshalb wundert es mich nicht, dass er bei unseren Fans auch so unglaublich beliebt und gehypt ist.“

Rummenigge: „Gibt kein Preisschild, das uns zucken lassen würde“

Der frühere Vorstands-Boss der Bayern stellt klar, dass Olise unverkäuflich ist! Er erinnert dabei an einen anderen Franzosen im Bayern-Trikot: „Im Jahr 2009 hatten wir für Franck Ribéry ein unglaubliches Angebot vom FC Chelsea vorliegen. Das wäre damals ein neuer Transfer-Weltrekord gewesen. Ich bin damit dann zu unserem damaligen Finanzvorstand Karl Hopfner und Uli Hoeneß gegangen. Wir haben zwei Stunden darüber diskutiert, was wir mit diesem Angebot machen. An diesem Tag haben wir dann etwas Grundsätzliches entschieden: Dass wir in Zukunft keinen Spieler mehr verkaufen werden, den wir sportlich vermissen würden. Und dieses ungeschriebene Gesetz gilt bis heute. Für einen Spieler wie Olise gibt es kein Preisschild, das uns zucken lassen würde.“

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Quelle: DFL27.04.2026