Die Wut und Frustration der Anwohner am Klinkerberg sind verständlich. Seit Jahren kämpfen sie um eine Verkehrsberuhigung an der zweispurigen Einfallsstraße in die Innenstadt, die von manchen Verkehrsteilnehmern als Beschleunigungsstreifen gesehen wird. Seit Jahren hören oder beobachten sie nächtliche Autorennen. Sie hatten Unterschriften für Tempo 30 gesammelt, ihr Anliegen verschiedenen Politikern vorgebracht. Ohne Ergebnis. Vor wenigen Monaten erst kam die Stadtregierung in die Gänge und möchte bei der Verkehrsführung tätig werden. Allerdings zeichnen sich langatmige Verwaltungsvorgänge ab.