Siegel erinnerte in dem Zusammenhang auch an die Verleihung des Internatiolalen Stefan-Heym-Preises an den ukrainischen Schriftseller Juri Andruchowytsch am 18. April in Chemnitz. „Und ich glaube, das ist jetzt einfach nochmal eine weitere gute Stimme, die in diesen gesellschaftlichen Diskurs passt“, so Siegel.
Sie hat Menschen dazu ermutigt, sich mit Familiengeschichten zu beschäftigen oder eben einfach darüber zu sprechen, warum sie Opfer des Stalinismus geworden sind.
Cornelia Siegel, Stadt Chemnitz
Irina Scherbakowa, geboren in Moskau, habe sich intensiv mit der russischen Gesellschaft beschäftigt und wisse aus eigenem Erleben, wie die Gesellschaft funktoniere. Mit der Gründung von Memorial habe sie das Thema nach außen getragen: „Sie hat Menschen dazu ermutigt, sich mit Familiengeschichten zu beschäftigen oder eben einfach darüber zu sprechen, warum sie Opfer des Stalinismus geworden sind.“
Im Rahmen ihrer aktuellen Lesereise durch Sachsen kommt Irina Scherbakowa am 28. April 2026 auch nach Zwickau. Dort liest sie um 18 Uhr im Alten Gasometer.
Quellen: MDR KULTUR (Paula Kautz), Stadt Chemnitz, Sächsische Landeszentrale für politische Bildung, Memorial, Droemer Knaur
Redaktionelle Bearbeitung: lm, sg, bh