03. Mai | Evangelischer Gottesdienst zum Sonntag Kantate aus der Dresdner Frauenkirche
Predigt: Pfarrer Markus Engelhardt
Der Gottesdienst am Sonntag Kantate kommt aus der Frauenkirche Dresden. Er steht im Zeichen der Kraft der Musik. Predigen wird Pfarrer Markus Engelhardt über die biblische Szene, in der David mit seinem Saitenspiel den bedrängten König Saul aufheitert und ihm neue Ruhe schenkt.
Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Kammerchor der Frauenkirche Dresden sowie einem Orchester unter der Leitung von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert. Zur Aufführung kommen Choräle von Johann Sebastian Bach, darunter die eindrucksvollen Eingangschoräle aus BWV 172, BWV 190 und BWV 149. An der Orgel spielt und improvisiert Frauenkirchenorganist Niklas Jahn.
Besondere Akzente dieses Gottesdienstes sind die Zeugnisse von Chorsängerinnen und Chorsängern über sakrale Musik und ihren Glauben.
Die Dresdner Frauenkirche ist ein Wahrzeichen der Stadt und Symbol für Versöhnung und Neubeginn. Nach ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg und dem jahrzehntelangen Verbleib als Ruine wurde sie bis 2005 originalgetreu wiederaufgebaut.
10. Mai | Gottesdienst aus der Evangelisch – methodistischen Kirche Schönheide
„Rogate“ – „betet“, so steht es über diesem 5. Sonntag nach Ostern. Auch die Jünger sollen Jesus gefragt haben, wie man richtig betet. Viele Menschen denken: Beten heißt, Gott um etwas zu bitten. Doch für viele Gläubige ist Gebet mehr. Der Gottesdienst thematisiert die Antwort, die Jesus seinen Jüngern auf ihre Frage gegeben haben soll. Es predigt Pastor Gerhard Künzel. Musikalisch gestalten den Gottesdienst Musikerinnen und Musikern und der Chor der Gemeinde.
Die evangelisch-methodistische Gemeinde Schönheide ist mit den Gemeinden in Stützengrün und Hundshübel verbunden. Die Gemeinde hat ca. 200 Kirchenglieder. Die sonntäglichen Gottesdienste werden abwechselnd in einer der drei Gemeinden gefeiert.
Die Immanuelkapelle in Schönheide hat eine bewegte Geschichte. Im Gebäude – ursprünglich als Gaststätte mit Tanzsaal erbaut – standen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Webstühle. 1906 zog nach einem Umbau die methodistische Gemeinde ein und das Gebäude wurde als Kirche geweiht.
Der Name der Kapelle „Immanuel“ bedeutet „Gott ist mit uns“.
Der sonntägliche Kirchenkaffee nach dem Gottesdienst ist zur Tradition geworden. Auch Filmabende, Jugendstunden, Gebetsabende und Bibelgespräche, Frauenstunden, Gemeindefeste und einiges mehr bringen Menschen seit 120 Jahren in der Immanuelkapelle zusammen.
14. Mai | Evangelischer Gottesdienst aus der Kirche St. Bonifatius in Sömmerda
Predigt und Liturgie: Pfarrerin Inga Chudalla, Joe Körner, Meta Mackrodt, Nathan Nitsch, Simeon Reimer
„Höhenflüge mit Tiefgang“ – das ist das Thema des Gottesdienstes zu Christi Himmelfahrt. Christinnen und Christen feiern an Himmelfahrt, dass Jesus von Gott aufgenommen wurde, gleichzeitig aber im Hier und Jetzt präsent bleibt.
Der Gottesdienst wird vom Verkündigungsteam der Regionalgemeinde gemeinsam mit Jugendlichen gestaltet. Der Jugendchor unter der Leitung von Cosima Schreier gestaltet den Gottesdienst musikalisch, begleitet von Klavier, Bass, Schlagzeug und Saxofon. Auch die historische Krippendorff-Orgel wird gespielt und begleitet den Gemeindegesang.
Die erste urkundliche Erwähnung der Bonifatiuskirche fällt in das Jahr 1436. Ein wertvoller fünfteiliger Flügelaltar stammt aus dem 15. Jahrhundert. Die Emporen-Malereien mit Bildern zu alttestamentlichen Geschichten entstanden in der Zeit um 1700 und sind ein Bibel-Bilderbuch.
Die wertvolle Orgel, mit deren Bau Johann Georg Krippendorf wohl 1701 begonnen hatte, wurde im Laufe der Zeit mehrfach repariert und umgebaut. 2014 bekam die Orgel neue Prospektpfeifen.
Die Evangelische Regionalgemeinde Sömmerda ist ein Kirchengemeindeverband aus zehn Kirchen in und um Sömmerda.
Die Bonifatiuskirche ist Stadtkirche, steht auf dem Markt und bietet ein kirchenraumpädagogisches Angebot. Viele Veranstaltungen werden von einem ökumenischen Arbeitskreis organisiert, z. B. Friedensdekade, Bibelwoche, Radpilgertouren und das wöchentliche Friedensgebet.
17. Mai | Familiengottesdienst Studioproduktion aus Saarbrücken
24. Mai | Gottesdienst am Pfingstsonntag aus der Apostelkirche Dresden-Trachau
Predigt: Diakon Tobias Petzoldt
Am Pfingstsonntag wird ein Gottesdienst aus der Apostelkirche Dresden übertragen.
Durch den Gottesdienst führen die Dresdner Diakonin Magdalena Adler und Diakon Tobias Petzoldt, Geschäftsführer des Verbandes evangelischer Diakonen-, Diakoninnen- und Diakonatsgemeinschaften in Deutschland e.V. (VEDD), sowie dem Gemeindepädagogen Danilo Lämmel.
Die musikalische Gestaltung liegt in den Händen von Justin Koch, der auch die Orgel spielt.
Die Apostelkirche Dresden im Stadtteil Trachau wurde zwischen 1927 und 1929 erbaut. Sie verbindet die klare Formensprache der Neuen Sachlichkeit mit expressionistischen Gestaltungselementen und wurde von Beginn an als vielseitig nutzbares Gemeindezentrum konzipiert.
Übernahme aus dem ARD-TV
Predigt: Bischof Gerhard Feige
Der Begriff Pfingsten kommt vom griechischen Wort Pentakost und bedeutet schlicht „Fünfzig“, weil das Fest fünfzig Tage nach Ostern stattfindet.
„Was uns eint ist größer als alles, was trennt“ – so das Motto des katholischen Gottesdienstes, den auch die ARD am Pfingstmontag aus dem Museum Kloster und Kaiserpfalz im sachsen-anhaltischen Memleben überträgt.
Vor über 1.000 Jahren wurde das Kloster Memleben 979 als Benediktinerkloster und Grablege der ottonischen Kaiser gestiftet. Heute sind Kloster und Kaiserpfalz ein Museum. Die Ausstellung befasst sich mit kaiserlicher Geschichte und klösterlicher Tradition. Klösterliches Leben ist temporär mit den Benediktinern aus Münsterschwarzach zurück nach Memleben gekommen.
Die Ruine der Stiftsbasilika zeugt noch heute von der einstigen Bedeutung und Größe dieses Ortes. Der Gottesdienst wird zwischen diesen Mauern im Freien gefeiert.
Es zelebrieren der Bischof des Bistums Magdeburg, Dr. Gerhard Feige und Pfarrer Jörg Bahrke. Musikalisch gestalten den Gottesdienst die Choralschola der Benediktinerabtei Münsterschwarzach und der Kammerchor der katholischen Gemeinde Weißenfels unter Leitung von Andreas Morys.
31. Mai | Gottesdienst der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde Sonneberg
„Gott ist die Liebe“ lautet das Motto des Gottesdienstes der baptistischen Gemeinde in Sonneberg. Es geht um den Glauben an die bedingungslose Liebe Gottes, wie Menschen sich damit auseinandersetzen und von ihr berührt werden.
Musikalisch gestaltet wir der Gottesdienst von der Band der Gemeinde. Gemeindereferent Andreas Fey wird predigen.
Das Gebäude der Christus-Kapelle wurde als ehemaliges Fabrikgebäude 1951 von der Gemeinde erworben und umgebaut. Erste Veranstaltungen fanden 1954 statt. Das Erdgeschoss wird als Gemeindesaal genutzt. Die oberen Etagen beherbergten über viele Jahre ein Altenheim. Heute befinden sich dort Gästezimmer sowie Gemeinderäume, die für die Arbeit mit Jugendlichen und Kindern genutzt werden.
Die Sonneberger Baptistengemeinde ist eine kleine Gemeinde. Sie betreibt das „Café Hoffnung“, das Menschen ab 60 Jahren einlädt und zu einem gut genutzen Angebot in der südthüringischen Stadt geworden ist.