Baustelle des Lehmann-Zentrum-Bürogebäudes für die TU Dresden. Foto: SIBBaustelle des Lehmann-Zentrum-Bürogebäudes für die TU Dresden. Foto: SIB

Dresden, 28.04.26. Für das neue digitalwissenschaftliche „Lehmannzentrum II“ in Dresden haben nun die Rohbauarbeiten begonnen. Das hat der „Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement“ (SIB) mitgeteilt. Die offizielle Grundstein-Feier an der Nöthnitzer Straße soll zur Jahresmitte folgen.

Freistaat und EU investieren 101 Millionen Euro

„In unmittelbarer Nachbarschaft zum Hochleistungsrechner wird das Lehmann-Zentrum-Bürogebäude mit fünf Geschossen errichtet“, kündigt der Staatsbetrieb an. Für 101 Millionen Euro soll bis 2029 ein Komplex mit insgesamt rund 11.000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen. Er enthält dann Büros für Forscher, Seminar- und Konferenzräume, Labor und Werkstätten. Ein zentraler Hörsaal wird sich über zwei Etagen erstrecken. Geplant sind auch eine Garten- und eine Eingangshalle für Tagungen, Ausstellungen und Präsentationen.

Südausläufer des TU-Campus ist Digitalisierung, KI und Supercomputern gewidmet

Das Lehmannzentrum II alias „Lehmann-Zentrum-Bürogebäude“ (LZB) beherbergt künftig das „Zentrum for interdisziplinäre Digitalwissenschaften“ (CIDS). Darin forschen ab Ende 2029 rund 600 Wissenschaftler an neuen Generationen „Künstlicher Intelligenzen“ (KI), Datenanalyse, neuen Rechnerwolken und dezentralen „Edge“-Lösungen. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich das Lehmannzentrum I mit den Supercomputern der TU Dresden und weiterer Forschungseinrichtungen, das DLR-Softwareinstitut und die Informatikfakultät der Dresdner Exzellenz-Uni. Gemeinsam bilden sie einen digitalwissenschaftlichen Teilcampus am südlichen Ausläufer des Uni-Geländes.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quellen: SIB, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt