Vor allem die internationalen Märkte liefen 2025 gut. Hier berichtet YOC über ein Wachstum in Höhe von 15 Prozent. Dagegen gab es auf dem deutschen Markt eine „ausgeprägte“ Zurückhaltung der Werbungtreibenden, hier verzeichnete man einen Umsatzrückgang in Höhe von 1 Prozent. 2024 war mit Blick auf den Konzernumsatz deutlich besser gelaufen. Seinerzeit stieg der Umsatz von 30,6 (2023) auf 35 Millionen Euro.

Produktseitig habe YOC in 2025 mit der Einführung einer eigenen Demand-Side-Plattform (DSP) einen „bedeutenden Meilenstein“ erreicht. Zudem wurde das Business-Intelligence-Tool YOC Hub weiterentwickelt. Damit erhalten Publisher-Partner ein „leistungsfähiges Reporting- und Analysetool, das eine Echtzeit-Auswertung sämtlicher Monetarisierungsaktivitäten ermöglicht“, teilt das Unternehmen mit. Letztlich stand auch die Weiterentwicklung der Technologieplattform an, die mit Vis.X AI neue, KI-basierte Module zur Optimierung von Kampagnen- und Deal-Performance biete.

„Das Jahr 2025 war herausfordernd, aber zugleich entscheidend für unsere strategische Weiterentwicklung. Unsere Investitionen in Technologie, KI und innovative Werbelösungen bilden die Grundlage für unsere zukünftige Entwicklung”, sagt Dirk Kraus, CEO der YOC AG. “Wir sind überzeugt, dass sich diese Maßnahmen in den kommenden Jahren deutlich auszahlen werden“.

Mit Blick auf das Geschäftsjahr 2026 erwartet YOC ein „beschleunigtes“ Wachstum und eine einhergehende Steigerung der Profitabilität. Prognostiziert wird ein Konzernumsatz von 39,0 bis 41,0 Millionen Euro sowie ein EBITDA zwischen 3,0 und 4,5 Millionen Euro. Erste operative Verbesserungen – insbesondere bei Margen, Plattformeffizienz und internationaler Nachfrage – seien bereits erkennbar.