Die Leiterin des Dezernats für Soziales, Kultur, Schule und Sport, Michaele Berster, will zum 31. Dezember dieses Jahres in den Ruhestand gehen. Das teilt die Stadtverwaltung mit.

Berster lässt wissen, dass sie bis zu diesem Zeitpunkt ihr Dezernat „weiterhin mit vollem Engagement führen“ werde. Auch die Leitung des Technischen Dezernats, die sie zusätzlich seit November 2025 kommissarisch übernommen hat, werde sie – sofern nicht zwischenzeitlich eine Stellenbesetzung erfolgen sollte – bis zu ihrem Austritt fortführen, heißt es aus dem Rathaus: „Ihr ist ein besonderes Anliegen, bis zu diesem Zeitpunkt Kontinuität und Stabilität für Mitarbeitende, Verwaltung und laufende Projekte sicherzustellen.“

Bürgermeister Sebastian Schorn kommentierte die Nachricht: „Michaele Berster begleitet unsere Verwaltung seit 42 Jahren fachlich herausragend und mit großem Verantwortungsbewusstsein sowie menschlicher Stärke. Ihr angekündigter Eintritt in den Ruhestand bedeutet für uns einen enormen Verlust. Gleichzeitig bin ich dankbar, dass sie beide Dezernate bis Ende 2026 weiterhin verlässlich begleiten wird.“

Die Stadt werde die Nachfolge „frühzeitig und verantwortungsvoll vorbereiten, um einen geordneten Übergang sowie eine sorgfältige Einarbeitung sicherzustellen“. Damit setze die Verwaltung bewusst auf Planungssicherheit, Stabilität und eine starke Zukunftsperspektive. Die Ausschreibung soll in Kürze erfolgen.

Ihr Amt als Leiterin des Sozialdezernats trat Michaele Berster mit Jahresbeginn 2016 in Nachfolge von Hans-Werner van Hueth an. Zuvor hatte sie knapp acht Jahre lang das städtische Jugendamt geleitet und war stellvertretende Dezernatsleiterin. Als Sozialpädagogin kam Berster 1984 zum Jugendamt, um fünf Jahre später die Leitung des Jugendhauses zu übernehmen.