v.l. Mike Kaledat (Einsatzleiter Ordnungsamt Stadt Köln), Marcel Biewald und Christoph Wassenberg (Kampfmittelbeseitigungsdienst) (Foto: Stadt Köln/Tim Walther)
Köln. Update 20.12 Uhr:
Die Ein-Zentner-Weltkriegsbombe in Köln-Niehl wurde durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf gegen 19.45 Uhr erfolgreich entschärft. Der Blindgänger wird nun abtransportiert. Sämtliche Sperrungen werden schrittweise aufgehoben. Die Anwohner*innen können anschließend wieder in ihre Häuser und Wohnungen zurückkehren. Die KVB-Linie 16 kann wieder ohne Einschränkungen fahren.
Etwa 2.500 Menschen waren insgesamt von der Evakuierung betroffen. In der Anlaufstelle für Evakuierte im Erich-Kästner-Gymnasium hielten sich rund 160 Personen auf. Es mussten 25 Personen per Krankentransport aus dem Evakuierungsbereich und nach der Entschärfung wieder zurückgebracht werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen gab es keine besonderen Vorkommnisse. Es wurde kein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen Störung oder Verweigerung der Evakuierung eingeleitet.
Das Ordnungsamt der Stadt Köln war mit 129 Kräften im Einsatz, die Feuerwehr Köln mit fünf und Hilfsorganisationen mit 31, die Polizei Köln mit 16 und die KVB mit zwei Kräften.
Wegen der schrittweisen Aufhebung der Straßensperren und Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich auf der Internetseite der Stadt Köln (www.stadt.koeln), bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.
Bei Bauarbeiten war am Dienstag, 28. April 2026, in Köln-Niehl auf einem Privatgrundstück an der Amsterdamer Straße, ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Es handelte sich hierbei um eine amerikanische Ein-Zentner-Bombe mit Front- und Heckaufschlagzünder.
Update, 14.08 Uhr:
Die KVB-Linie 16 durchfährt den Evakuierungsbereich ohne Fahrgastwechsel an der Haltestelle Nesselrodestraße. Die Buslinien 140 und 147 können ohne Einschränkungen fahren. Da das KVB Depot Nord vollständig evakuiert werden muss, kann es zu Unregelmäßigkeiten im Fahrbetrieb kommen.
Die Polizei Köln wird für verkehrslenkende Maßnahmen ab der Kreuzung Industriestraße/Niehler Damm/Boltensternstraße/Amsterdamer Straße/Graditzer Straße die Zufahrten stadteinwärts auf die Amsterdamer Straße und Boltensternstraße sperren. Pkw und Lkw werden über Westkai/Am Niehler Hafen in Richtung Süden geleitet, um später wieder auf die Boltensternstraße fahren zu können. Selbige Umleitung kann auch in Gegenrichtung genutzt werden. Ausschließlich Pkw können in die Graditzer Straße und den Niehler Damm abgeleitet werden. Lkw-Fahrer*innen werden diese Umleitungen abgeraten, weil sie sich dort festfahren könnten.
Folgende Straßen oder Straßenabschnitte müssen im Rahmen der Evakuierung gesperrt werden:
- Amsterdamer Straße Höhe Hausnummer 283/Höhe Hausnummer 238)
- Boltensternstraße Höhe Hausnummer 351
- Friedrich-Karl-Straße/Am Niehler Hafen
- Boltensternstraße/Friedrich-Karl-Straße
- Amsterdamer Straße/Friedrich-Karl-Straße
- Philipp-Zorn-Straße/Friedrich-Karl-Straße
- Rudolf-Sohm-Straße/Friedrich-Karl-Straße
- Gierkestraße Höhe Hausnummer 11
- Eichhornstraße Höhe Hausnummer 8
- Pohlmanstraße/Eichhornstraße
- Nesselrodestraße/Allensteiner Straße
- Königsberger Straße/Nesselrodestraße
- Tilsiter Straße/Königsberger Straße
- Sackgasse/Fußweg Königsberger Straße Höhe Hausnummer 7e
- Sackgasse/Fußweg Königsberger Straße Höhe Hausnummer 9f
Update, 13 Uhr:
Folgende Straßen oder Straßenabschnitte müssen im Rahmen der Evakuierung gesperrt werden:
- Amsterdamer Straße zwischen 281 und Friedrich-Karl-Straße
- Amsterdamer Straße 236 inklusive Grünfläche östlich Boltensternstraße
- Boltensternstraße südlich 351 bis Friedrich-Karl-Straße
- Nördlich Friedrich-Karl von Boltensternstraße bis Rudolf-Sohm-Straße
- Gierkestraße 13/14 bis Pohlmanstraße
- Eichhornstraße 8/8d bis Nesselrodestraße
- Nesselrodestraße/Allensteiner Straße bis Königsberger Straße
- Königsberger Straße ab 2a (ausgenommen 1a-1d, 3a-3d und 5a-5d) bis Amsterdamer 281
Bei Bauarbeiten wurde am heutigen Dienstag, 28. April 2026, in Köln-Niehl, Höhe Amsterdamer Straße 218, ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine 50-Kilo-Bombe.
Das Kampfmittel muss noch heute entschärft werden. Dafür muss der Gefahrenbereich abgesperrt und evakuiert werden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Rheinland der Bezirksregierung Düsseldorf (KBD) und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind vor Ort.
( © Stadt Köln)
Das Ordnungsamt entscheidet über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der endgültige Gefahrenbereich wurde vom Kampfmittelbeseitigungsdienst mit einem Radius von 300 Metern festgelegt. Eine Karte mit dem Evakuierungsbereich folgt in Kürze. Rund 2.500 Personen werden von Evakuierungen betroffen sein. Wann der Blindgänger entschärft wird, steht noch nicht fest.
Eine Anlaufstelle wird in der Turnhalle des Erich-Kästner-Gymnasiums, Castroper Straße 7, Köln-Niehl eingerichtet.
Wegen Straßensperren und damit verbundenen Verkehrsbehinderungen wird gebeten, sich auf der Internetseite der Stadt Köln (www.stadt.koeln), bei Radio Köln, WDR und anderen Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.