Die gewünschte Trassenführung durch Reinickendorf verläuft demnach vom U-Bahnhof Wittenau unter dem Wilhelmsruher Damm entlang bis ins Zentrum des Märkischen Viertels. Vorgesehen sind insgesamt vier neue Haltestellen: drei Zwischenstationen am Märkischen Zentrum, an der Treuenbrietzener Straße sowie an der Wesendorfer Straße und der neue Endbahnhof am Senftenberger Ring.

Für das Vorhaben sei ein volkswirtschaftlicher Nutzen nachgewiesen worden, hieß es vom Senat weiter. Damit seien die Voraussetzungen für eine weitere Planung und mögliche Förderung durch den Bund gegeben.

Die Berliner Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) betonte, die Verlängerung der U8 werte die viel genutzte Verbindung auf. „Die Bewohnerinnen und Bewohner verdienen endlich diese direkte U-Bahn-Anbindung – wir treiben die Planung jetzt zügig voran“, erklärte Bonde.

Bislang endet die U8 am S- und U-Bahnhof Wittenau. Von dort fahren Busse ins Märkische Viertel. Seit Jahrzehnten wird darüber diskutiert, die U-Bahn-Linie weiterzuführen. Einen konkreten und belastbaren Zeitplan für die Verlängerungspläne gibt es bislang nicht.