
Der deutsche Radstar Florian Lipowitz hat zum Auftakt der Tour de Romandie beim ersten Saisonduell mit Dominator Tadej Pogacar seine gute Frühform bestätigt. Der 25-Jährige belegte beim kurzen Zeitfahren in Villars-sur-Glâne nach 3,2 Kilometern den zehnten Platz.
Lipowitz verlor dabei nur drei Sekunden auf den viermaligen Tour-de-France-Sieger aus Slowenien, der beim Prolog seiner ersten Romandie-Rundfahrt Sechster wurde. Auf seinen slowenischen Red-Bull-Teamkollegen Primoz Roglic hatte Lipowitz zwei Sekunden Rückstand. Den Sieg holte Dorian Godon, der Franzose hatte bereits früh die Bestzeit hingelegt.
In den kommenden Tagen stehen in der Schweiz fünf schwere Etappen auf dem Programm, bei denen insgesamt mehr als 14.000 Höhenmeter zu bewältigen sind. Für Pogacar ist es nach der Klassiker-Saison die erste Rundfahrt in diesem Jahr. Der 27-Jährige ist der Top-Favorit auf den Gesamtsieg.
Lipowitz vor der Rundfahrt: „Ich glaube, die Form ist da“
Lipowitz kommt nach einem überzeugenden Auftritt bei der Baskenland-Rundfahrt mit viel Schwung in die Westschweiz. „Der zweite Platz im Baskenland hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Die Woche danach war nicht komplett strukturiert, aber ich glaube, die Form ist da. Jetzt schauen wir, was in der Schweiz möglich ist“, sagte der Tour-Dritte von 2025, der bereits Ende März bei der Katalonien-Rundfahrt als Gesamtdritter auf sich aufmerksam gemacht hatte.
Nicht bei der Tour de Romandie dabei ist Lipowitz‘ Teamkollege Remco Evenepoel.