Aber egal, ob West oder Ost: Oft verlangen Vermieter für WGs mehr Geld, als wenn sie dieselbe Wohnung einzelnen Mietern überlassen würden. Das bestätigt René Hobusch, Präsident des Eigentümerverbands „Haus & Grund Sachsen“.
Bei WGs sei allerdings auch der Aufwand höher – angefangen damit, dass mit jedem Auszug ein neuer Mietvertrag geschlossen werden müsse. „Dann ist es natürlich auch aufgrund der Risiken, der höheren Abnutzung schon gerechtfertigt, eine höhere Miete zu verlangen als vielleicht die Miete, die man von einer Familie verlangen würde, wo man eben nicht mit drei oder vier Mietern konfrontiert ist“, erklärt Hobusch.