Das westafrikanische Krisenland Mali steht endgültig vor dem Kollaps. Dschihadisten und Tuareg-Rebellen griffen am Wochenende die Hauptstadt Bamako und mehrere Orte im ganzen Land an. Dabei töteten sie den Verteidigungsminister Sadio Camara. Der Transitionspräsident Assimi Goïta hält sich versteckt. Die Militärregierung wankt.

Russlands Söldner, die der Kreml der verbündeten Regierung geschickt hatte, konnten diese Entwicklung nicht verhindern. Nach dieser schweren Niederlage sind sie gezwungen, sich aus weiten Teilen des Landes zurückzuziehen.

Damit steht Präsident Wladimir Putin mit seinem militärischen Engagement in dem Land vor einem Scherbenhaufen.