Stuttgart. Der Sportwagenhersteller Porsche verdient deutlich weniger Geld. Der Konzern aus Stuttgart meldet für das erste Quartal einen spürbaren Rückgang beim Gewinn.
Von Januar bis März sank der Gewinn nach Steuern um 24,6 Prozent auf 391 Millionen Euro. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte Porsche noch 518 Millionen Euro verdient. Auch der Umsatz ging zurück. Er lag mit 8,4 Milliarden Euro rund 5,2 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Der Rückgang setzt die schwierige Entwicklung des vergangenen Jahres fort. Allerdings verlor der Gewinneinbruch zuletzt an Tempo. In früheren Quartalen hatte Porsche teilweise deutlich stärkere Rückgänge verzeichnet. Einmal rutschte das Unternehmen sogar in die roten Zahlen.
Weniger Verkäufe weltweit
Auch beim Absatz zeigt sich die schwächere Entwicklung. Weltweit verkaufte Porsche zu Jahresbeginn 60.991 Fahrzeuge. Das sind rund 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
Als Gründe nennt das Unternehmen mehrere Faktoren.
- Das Ende der Verbrennerproduktion bei den Modellen Cayman und Boxster
- Wegfall von Steuervergünstigungen für Elektro und Hybridautos in den USA
- Schwächere Nachfrage in wichtigen Märkten wie China
Konzern kündigt Neuausrichtung an
Konzernchef Michael Leiters spricht von einem Jahr der Neuausrichtung. 2026 solle Porsche schlanker und schneller werden. Die Transformation sei anspruchsvoll und verlange konsequentes Handeln und Disziplin.
Finanzchef Jochen Breckner sieht das erste Quartal dennoch im Rahmen der Erwartungen. Die Zahlen stützten die Prognose für das Gesamtjahr. dpa/red
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