Günstigstes Schnitzel der Stadt?
Dieses Wirtshaus trotzt den Münchner Preisen
Aktualisiert am 29.04.2026 – 22:49 UhrLesedauer: 2 Min.
Wiener Schnitzel mit Zitrone (Symbolbild): In Pasing gibt es einen ganz besonderen Geheimtipp.
In München zahlt man für ein Schnitzel manchmal mehr als 30 Euro. In Pasing gibt es hingegen ein Restaurant, wo man das beliebte Gericht fast für die Hälfte bekommt.
Allein der Name macht Appetit: Wiener Schnitzel. Ein zartes Stück Fleisch brutzelt in knuspriger, goldgelber Panade in der Pfanne – bis es perfekt gegart auf dem Teller landet. Das Ergebnis: außen kross, innen saftig.
Mit einem Löffel Preiselbeeren, einem Spritzer Zitrone und knusprigen Bratkartoffeln ist das Glück auf dem Teller perfekt.
Doch die Freude hat ihren Preis: In zahlreichen Münchner Traditionsgaststätten müssen Gäste für das beliebte Gericht inzwischen tief in die Tasche greifen – mehr als 20 Euro sind längst die Regel, mitunter werden sogar über 30 Euro fällig. Wer hingegen ein erstklassiges Schnitzel zu einem noch bezahlbaren Preis genießen möchte, sollte das Wirtshaus Franzz im Stadtteil Pasing besuchen.
Dort bekommt man echte bayerische Küche ohne viel Tamtam. Das Restaurant liegt etwas abseits der Innenstadt und punktet vor allem am Wochenende – denn sonntags steht Schnitzel auf dem Programm.
Für gerade einmal 16,30 Euro bekommt man hier ein frisch gebratenes Schnitzel auf dem Teller, und zwar nicht irgendeines, sondern eines, das mit handwerklicher Sorgfalt zubereitet wird. Alle Schnitzel stammen nach eigenen Angaben aus der Schweinelende vom Schwäbisch Halleschen Landschwein von der Hofmetzgerei Stanishof in Germering.
Die Auswahl ist vielseitig: Klassisch gibt’s das Schnitzel Wiener Art, mit knuspriger Panade, Pommes und Zitronenscheibe serviert. Wer’s regional mag, greift zur Münchner Variante mit einer würzigen Meerrettich-Semmelbrösel-Panade und hausgemachtem Kartoffelsalat. Auch die schwäbische Interpretation ist vertreten – als Naturschnitzel, das in einer cremigen Schwammerlrahmsoße (Pilzrahmsoße) badet und mit Spätzle auf den Tisch kommt.
Für Freunde der modernen Schnitzelküche gibt’s etwa die „FranZziska Art“, paniert mit Cornflakes und serviert mit Pommes. Besonders kreativ wird’s mit der Bangkok-Variante, die mit einer fruchtigen Curry-Kokos-Soße, Wokgemüse und Basmatireis einen Hauch Fernost ins Wirtshaus bringt. Und wer einen Blick auf die Tageskarte wirft, entdeckt immer wieder neue Kreationen – etwa Hirschfleischpflanzerl (Hirschfrikadelle) mit Salzkartoffeln und Rahmwirsing.
