Zu Gast war in diesem Jahr auch die Botschaftsrätin für Wissenschaft und Bildung, Ellen Ipenburg-Tomesen.

Unter den illustren Gästen war auch Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester. „Der Koningsdag in den Niederlanden ist laut, herzlich und vor allem orange. Mit seiner Lebensfreude erinnert er ein wenig an unseren Kölner Karneval. Denn Gemeinschaft ist dann am stärksten, wenn Menschen auf der Straße gemeinsam feiern und sich selbst als Gemeinschaft sehen”, sagte der OB, der an 60 Jahre Städtepartnerschaft zwischen Köln und Rotterdam erinnerte. „Das ist gelebte europäische Integration mit Offenheit und Neugier. Denn Erkenntnis und Wissenschaft kennen keine Grenzen.”

Das sieht auch der Kölner Unirektor, Prof. Joybrato Mukherjee, so, der selbst eine Zeit lang unweit von Aachen in den Niederlanden gelebt hat. „Von unserem Haus in Vaals führte der Viergrenzen-Weg zum Drei-Länder-Punkt, wo die Niederlande, Belgien und Deutschland aufeinandertreffen und wo Kinder versuchen, mit drei Körperteilen gleichzeitig in den drei Ländern zu sein”, erinnerte sich der Wissenschaftler an den besonderen Ort.

In seiner Festrede zeigte der Unirektor auf, wie man durch Forschung und Wissenschaft Grenzen überwinden kann und wie eng die Kölner Uni in Bereichen wie Medizin, Astrophysik und Linguistik mit den niederländischen Kollegen und Institutionen zusammenarbeitet. In Köln war die Niederlandistik zudem nach der Neugründung 1919 eines der ersten Institute der Universität.

Auch der Austausch der Studenten zwischen beiden Ländern ist rege: „Die Niederlande sind das wichtigste Auslandsziel deutscher Studierenden. Umgekehrt steht bei den niederländischen Studierenden Deutschland auf Platz drei bei einem Studium im Ausland”, berichtet Mukherjee, der auch Präsident des Deutschen Akademischen Austauschdienstes ist.

Zu den weiteren prominenten Gästen des Abends zählten Schauspieler Dietmar Bär, Moderatorin Bettina Böttinger, Stunksitzungspräsidenten Biggi Wanninger, Festkomitee-Präsident Lutz Schade, die Museumsdirektoren Marcus Dekiert und Yilmaz Dziewior, Kulturdezernent Stefan Charles und Bürgermeisterin Britta von Bülow.