TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen
Erster gegen Zweiter. Meister 2025 gegen den Meister von 2022. Bayern gegen Alba – mehr geht nicht. Und das drei Spieltage vor Beginn der Basketball-Play-offs. Die Bayern sind durch, haben Platz 1 der Hauptrunde (fast) sicher. Um den ersten Rang, und damit das Heimrecht im Finale, doch noch abzugeben, müssten sie drei der letzten vier Spiele verlieren. Eher unwahrscheinlich, auch wenn Alba das Hinspiel 67:61 gewinnen konnte. Doch das hat für Albas Trainer Pedro Calles keine Bedeutung mehr: „Das ist lange her. Sie haben einen anderen Coach, es gab einige Veränderungen im Team. Auf das Spiel von damals können wir uns nicht mehr beziehen.“
Foto: BILD
Bestätigen die beiden besten Teams der Liga auch in den Play-offs ihre Dominanz, würde man sich im Finale wiedersehen. Ein Grund, um am Freitag in München etwas zu taktieren? Für Kapitän Jonas Mattisseck definitiv keine Option: „Wir zeigen alles, was wir haben, auf jeden Fall. Da wird nichts zurückgehalten. Wir gehen mit allem rein, um das Spiel zu gewinnen.“ Auch mit Martin Hermannsson (31). Der Isländer ist fit für und heiß auf das Topspiel gegen den Meister. „Das wird eine gute Herausforderung. Wir kennen München ganz gut. Sie spielen nicht mehr in der Euroleague, haben somit keine Entschuldigungen. Aber wir werden nicht alles zeigen, werden uns voll zurückhalten.“ Pause. „Natürlich nicht“, sagt der Spielmacher und lacht. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen!“
BBL-Topspiel Bayern gegen Alba! Martin Hermannsson: „Wir werden uns voll zurückhalten …“
Hermannsson hatte im vorletzten Spiel in Ulm einen harten Schlag gegen das Knie bekommen. Glück im Unglück: Es war „nur“ eine Überstreckung des Gelenks. „Ich konnte am Dienstag wieder ins Training einsteigen. Das Knie hat gut reagiert. Ich kenne mich mittlerweile ganz gut mit meinen Knien aus“, erzählte Hermannsson am Mittwoch vor dem Training. „Ich habe relativ schnell gespürt, dass es nicht so schlimm sein würde. Aber ich muss zugeben, das Video von dem Zusammenprall sah wirklich schlimm aus.“
Hermannsson war mit seinem Gegenspieler Mark Smith zusammengeknallt. Der Ulmer war danach sehr besorgt. „Er kam während und nach dem Spiel zu mir und fragte, wie es mir geht“, erzählt Hermannsson. „Ich danke dem Herrn da oben und den Leuten, die auf mich aufpassen, dass es nicht mehr als nur eine Prellung war. Ich werde das Gesicht des Arztes nicht vergessen, als er mit den Kernspin-Bildern zu mir kam. Vorher war er sicher, dass da etwas sein würde. Doch dann meinte er zu mir, er hätte noch nie so schöne Kniebänder gesehen.“
