Beim VfL Osnabrück stellt sich eigentlich nicht mehr die Frage, ob sie aus der 3. Liga in die 2. Liga aufsteigen, sondern nur wann. Neun Punkte liegen die Niedersachsen vor Relegationsplatz drei, den sie im schlechtesten Szenario nach dem 38. Spieltag sicher hätten.
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Damit es nicht so weit kommt, muss der VfL am kommenden Spieltag bei Wehen Wiesbaden (Sonntag, 3. Mai, 16:30 Uhr) mindestens einen Punkt holen. Denn dann könnte Rot-Weiss Essen auch mit einem Sieg beim VfB Stuttgart II tags zuvor (Samstag, 2. Mai, 16:30 Uhr) nicht mehr am Tabellenführer vorbeiziehen.
Rot-Weiss Essen: Osnabrück würde bei Niederlage aufsteigen
Der Tabellenvierte MSV Duisburg spielt am Sonntag (13:30 Uhr) gegen Energie Cottbus, liegt aber bereits zehn Zähler hinter den Niedersachsen. Sie sind also bereits außer Reichweite.

Uwe Koschinat peilt mit Rot-Weiss Essen einen Sieg gegen den VfB Stuttgart II an. Das hätte große Auswirkungen auf den Aufstiegskampf.
© FUNKE Foto Services | Thorsten Tillmann
Sollte Essen beim VfB Stuttgart II nicht gewinnen, würde Osnabrück bereits am Samstag vor dem Fernseher aufsteigen. Und noch zwei Entscheidungen sind an der Tabellenspitze möglich. Sollte RWE beim VfB Stuttgart II gewinnen, könnte der SC Verl Platz zwei nicht mehr erreichen. Gleiches würde bei einem Punktgewinn der Cottbuser in Duisburg gelten.
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Rot-Weiss Essen kann Verl und Hansa Rostock eliminieren
Und Platz drei? Der SC Verl muss gewinnen, um mit den sechs Punkte besser platzierten Essenern Schritt zu halten. Holt RWE am Wochenende mehr Punkte als Verl, ist Platz drei weg. Bei gleicher Ausbeute bleibt er möglich, wobei Verl das deutlich bessere Torverhältnis hat.
Hansa Rostock müsste am Samstag (14 Uhr) bei Alemannia Aachen realistisch gesehen ebenfalls mindestens dieselbe Punkteausbeute wie RWE einfahren, um noch Chancen auf Platz drei zu haben.
Sollte Hansa verlieren und RWE gewinnen, wäre Rang drei nicht mehr erreichbar. Bei RWE-Sieg und Hansa-Remis müsste Rostock die letzten beiden Spiele gewinnen, RWE beide verlieren und der derzeit noch drei Zähler vor dem FCH rangierende MSV Duisburg patzen. Das Torverhältnis würde im Fall der Fälle für Rostock sprechen.
Saarbrücken vor Klassenerhalt
Im Tabellenkeller sind die Hoffnungen des TSV Havelse und des SSV Ulm 1846 dagegen gen Null gesunken. Schuld ist der 2:1-Sieg des 1. FC Saarbrücken gegen Rot-Weiss Essen. Mit ihren neun Punkten Vorsprung auf das Duo auf den ersten beiden Abstiegsplätzen sind die Saarländer nur noch theoretisch einzuholen.

Mit dem 2:1-Sieg gegen Rot-Weiss Essen haben Argirios Giannikis und der 1. FC Saarbrücken den Klassenerhalt quasi eingetütet.
© FUNKE Foto Services | Thorsten Tillmann
Sollte der 1. FCS am Samstag (14 Uhr) gegen Waldhof Mannheim punkten und die einen Zähler und einen Platz schlechter dastehende TSG 1899 Hoffenheim ebenfalls zeitgleich in Regensburg gewinnen, wäre das Duo auch mit eigenen Siegen in Verl (Havelse, Samstag, 14 Uhr) und gegen Viktoria Köln (Ulm, Samstag, 16:30 Uhr) abgestiegen. Bei Punktverlusten stünde der Gang in Liga vier ohnehin fest.