Nach einer Raserei in einem innerstädtischen Tunnel drohen einem Autofahrer in Dresden hohe Strafen. Wie die Stadt mitteilte, war der Mann am Dienstag mit 123 Kilometern pro Stunde unterwegs – erlaubt sind dort 50 km/h. Das Ordnungsamt habe den Geschwindigkeitsverstoß im Rahmen einer regulären Verkehrsüberwachung festgestellt.

Bei solchen Geschwindigkeiten sprechen wir nicht mehr von einem kleinen Verstoß, sondern von einer massiven Gefährdung anderer Menschen.

Eva Jähnigen
Ordnungsbürgermeisterin

Keine Ausweichmöglichkeiten im Tunnel

Dem Fahrer drohen nun drei Monate Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und eine Geldbuße von mindestens 700 Euro. Da die Behörde von Vorsatz ausgeht, könnte sich die Strafe sogar auf 1.400 Euro verdoppeln.

Das Ordnungsamt spricht von einem massiven Geschwindigkeitsverstoß in einem besonders sensiblen Verkehrsbereich. Tunnel gelten wegen begrenzter Sicht, eingeschränkten Rettungswegen und fehlender Ausweichmöglichkeiten als besonders gefährlich. „Bei solchen Geschwindigkeiten sprechen wir nicht mehr von einem kleinen Verstoß, sondern von einer massiven Gefährdung anderer Menschen“, so Ordnungsbürgermeisterin Eva Jähnigen (Bündnis 90/Die Grünen).