Ist sie aber auch hoffnungslos? Da gehen bei Timmy die Meinungen weit auseinander. Ab und an gibt der Wal einen Schnaufer von sich. Und so haben selbst ernannte Wal-Retter ihn auf einen Lastkahn gepackt und sind mit ihm Richtung Nordsee unterwegs. Timmy hatte keine Wahl.
Keine Wahl hat auch der WSV, der sich aus eigener Kraft nicht mehr retten kann. Zwar geht es für den Verein nicht wie für Timmy um Leben und Tod, doch der gefürchtete Abstieg in die Fußball-Oberliga käme einem stillen Dahinscheiden des Profi-Fußballs in Wuppertal aus wirtschaftlichen Gründen schon sehr nahe. Wer also ein Herz für den Wuppertaler SV hat und in der kommenden Saison professionell betriebenen Fußball in Wuppertal sehen will, der sollte das Team am Samstag gegen den FC Gütersloh noch einmal im Stadion mit seiner Anwesenheit und Anfeuerung unterstützen. Die Mannschaft hat es sich mit dem respektablen Auftritt beim 2:2 in Oberhausen verdient. Der WSV hat noch drei Spiele vor der Brust, die es alle zu gewinnen gilt, um sich die Chance zu erhalten. Aufgeben gilt nicht: Auf hoher See – viel Glück Timmy – vor Gericht und auf dem Fußballplatz ist bekanntlich alles möglich.