Beim Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI), einem der größten Netzwerke der Hauptstadt, ist man dem Traum vom eigenen Vereinsheim ein großes Stück näher gerückt. Am Mittwoch feierten rund 150 Mitglieder und Gäste Richtfest für die Immobilie in der Bleibtreustraße, direkt am S-Bahnhof Savignyplatz in Charlottenburg. In gut einem halben Jahr, Anfang 2027, soll der Bau fertiggestellt sein.
In seiner Rede würdigte Vereinspräsident Markus Voigt, der in diesem Wochen sein Amt an seinen designierten Nachfolger Harald Christ abgeben will, die Leistungen der Handwerkerinnen und Handwerker, für die das Richtfest traditionell gefeiert wird. Er dankte allen Beteiligten auf der Baustelle für ihren täglichen Einsatz, ihre Verlässlichkeit und ihre Professionalität – gerade vor dem Hintergrund eines ungewöhnlich langen Winters und anspruchsvoller Rahmenbedingungen. Die Grundsteinlegung hatte der Verein im Juli vergangenen Jahres gefeiert.
VBKI-Geschäftsführerin Ute Weiland schlägt mit Polier Mirko Vegelahn den symbolischen „letzten Nagel“ ein.
© VBKI/Michael Setzpfandt
Zugleich betonte der VBKI-Präsident die Bedeutung des Neubaus für den Verein: Mit dem neuen Haus entstehe nicht nur ein moderner Vereinssitz, sondern ein Ort für Austausch, Engagement und Zukunftsgestaltung – rechtzeitig vor dem 150. Jubiläum des VBKI im Jahr 2029.
2100
Quadratmeter Mietfläche verteilen sich über sieben Etagen.
Das neue VBKI-Haus entsteht auf einem 530 Quadratmeter großen Grundstück direkt an der Stadtbahn nahe des S-Bahnhofs Savignyplatz. Der siebengeschossige Neubau wird künftig die Geschäftsstelle des VBKI, Veranstaltungs- und Konferenzflächen sowie Büroflächen beherbergen.
Insgesamt umfasst das Gebäude rund 2100 Quadratmeter Mietfläche oder etwa 2510 Quadratmeter Bruttogeschossfläche. Herzstück wird ein öffentlicher Bereich im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss sein, der als Forum für Veranstaltungen, Diskussionen und Netzwerkarbeit dienen soll.
Mehr über den VBKI„Ball der Wirtschaft“ in Berlin Speisen, tanzen, klatschen – und ein wenig lästern beim Klassentreffen der Entscheider Networking-Meister Harald Christ Das neue Gesicht des ältesten Wirtschaftsclubs der Hauptstadt Präsident des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller warnt „Die Linkspartei in einer Regierung wäre eine Belastung für die Stadt“
Zu den besonderen Momenten des Richtfests gehörte das Einschlagen des symbolischen „letzte Nagels“ mit Ute Weiland, Geschäftsführerin des VBKI, bevor anschließend im ersten Obergeschoss der traditionelle Höhepunkt folgte: Unter dem feierlichen Hochziehen des Richtkranzes sprach Polier Mirko Vegelahn den Zimmermannsspruch und wünschte dem neuen Haus Glück und gutes Gelingen für die weitere Bauphase. Bisher residiert der VBKI gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer und Berlin Partner im Ludwig-Erhard-Haus in der Fasanenstraße.