Ein paar Häuser weiter, in den Mercator-Höfen befinden sich gleich mehrere renommierte Galerien: Esther Schipper, Judin, Thomas Schulte, Max Hetzler, Hua International, sie alle sind beim Gallery Weekend dabei, und neuerdings auch die Walter Storms Galerie. Der Münchner Galerist Walter Storms hatte im vergangenen Herbst seine Berliner Dependance hier eröffnet.

Jetzt zeigt er mit Giorgio Griffa einen weltberühmten italienischen Künstler, bekannt für seine einfache und zugleich poetische Malerei auf braunem Leinen: farbige Quadrate, Striche, Buchstaben und Zahlen, auf dem Boden liegend mit Acryl auf Leinen gepinselt und mit kleinen Nägelchen an die Wand getackert.

90 Jahre ist Griffa inzwischen alt und seine Arbeiten wirken immer noch erfrischend. Die Walter Storms Galerie ist mit der Ausstellung „Giorgio Griffa: Retrospettiva“ zu den „Perspectives“ des Gallery Weekends eingeladen, zu dem das Gallery Weekend in diesem Jahr zum ersten Mal, zusätzlich zu den üblichen Verdächtigen, sieben neue Galerien eingeladen hat, um die Bandbreite der Ausstellungen zu erweitern.