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Was war das für ein Eis-Krimi im 4. Finalspiel um die Deutsche Meisterschaft im Eishockey.

In der 2. Overtime holen die Adler Mannheim den ersten Sieg in der Finalserie gegen Berlin mit 4:3 und vermiesen den Eisbären die Meister-Party. Es ist 23:18 Uhr, da erzielt Luk Esposito (84.) das entscheidende Tor. In der Serie steht es jetzt 3:1 für die Eisbären. Vier Siege sind für den Meistertitel erforderlich (Modus best of seven).

Kult-Rocker Bernd Römer (72, Karat) begleitet diesmal nicht die Sängerin bei der Nationalhymne auf der Gitarre. Malou Lovis (27), Siegerin 2023 von „The Voice of Germany“ allein auf dem Eis und am Mikro. Ohne den großen Eisbären-Fan Römer – würde das gut gehen?

Die Berliner wieder mit Finnen-Verteidiger Markus Niemeläinen (27) für den gesperrten Kapitän Kai Wissmann (3 Spiele wegen groben Foulspiels in der letzten Partie). Mannheim würfelt viel durcheinander, versucht alles, um die vierte Niederlage abzuwenden. Torwart Johan Mattsson neu in der Kiste, die Verteidiger Tobias Fohrler und Heyden Shaw neu im Kader. Besonders Mattsson machte seine Sache gut, hielt seinen Kasten zunächst sauber. Mit 0:0 geht es in die erste Pause.

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Aber dann kommen die Eisbären mit unglaublicher Wucht und Selbstbewusstsein aus der Kabine. Im Powerplay knallt Verteidiger Les Lancaster (31, 23.) den Puck von der blauen Linie ins Netz, dann vollendet Liam Kirk (26) eine feine Einzelleistung – 2:0 (28.). Schon sein 8. Play-off-Tor. Doch Mannheim kämpft gegen die Niederlage und das Saisonende. Im Überzahlspiel gelingt Nic Mattinen (28) der Anschlusstreffer zum 2:1 (32.). Der sehr gute Berliner Torwart Jonas Stettmer (24) machtlos.

Hochklassiges Eishockey

Knisternde Spannung und eine Riesenstimmung in der Uber Arena vor dem Schlussdrittel. Beide Teams liefern sich einen packenden Kampf und bieten hochklassiges Eishockey. Ein Leckerbissen für jeden Fan – egal ob aus Berlin oder Mannheim. 20 Minuten trennen Berlin von der erneuten Meisterschaft. Ohrernbetäubener Lärm in der Arena und unglaublicher Jubel auf dem Eis als Markus Vikingstad mit der Rückhand Adler-Keeper Mattsson überwindet – 3:1. (4:0) (47.). Ein überhartes Einsteigen von Niemeläinen bringt Mannheim im Powerplay aber wieder ran – Zach Solow mit dem 3:2 (53.). 3:01 Minuten vor Schluss erzielt dann Alex Ehl das 3:3. Verlängerung. Die erste Overtime endet 0:0. Aber dann schießt Luk Esposito Mannheim ins Glück (84.) und verlängert die Serie. Sonntag (16.30 Uhr, MagentaSport) geht der Meisterkampf bei den Adlern weiter.

Eisbär Freddy Tiffels: „Wie werden die Partie jetzt analysieren und am Sonntag wieder angreifen.“