Das Haus der Kulturen Düsseldorf (HdK) hat sein Domizil an der Yorckstraße in Derendorf bezogen. In unmittelbarer Nachbarschaft zur neuen Volkshochschule (VHS) soll hier in den kommenden Jahren ein Treffpunkt mit doppelter Zielrichtung entstehen. Angesprochen werden zum einen alle Menschen, die eine internationale Familiengeschichte haben. „Das sind in Düsseldorf 46 Prozent der Bürger“, sagt Neena Hartmann, Geschäftsführerin des HdK. Doch das ist nur eine Seite der Medaille. „Genauso wichtig ist der direkte Austausch mit der Stadtgesellschaft als Ganzes“, ergänzt sie.

Geschehen wird das auf rund 700 Quadratmetern auf zwei Etagen. „Es geht an diesem Ort nicht nur um Musik, Tanz und Kulinarisches, sondern auch um Teilhabe und Mitgestaltung“, sagt Hartmann. Im Zentrum der nun einsetzenden Startphase steht das Format „Open Space – Raum für Begegnung, Austausch und kulturelle Beiträge“. Es zielt auf die mehr als 50 Mitgliedsvereine, die dem Haus der Kulturen beigetreten sind, und soll Raum bieten für die Vernetzung und die Entwicklung eigener kultureller Beiträge.

Gefördert wird das Haus der Kulturen aus dem städtischen Haushalt mit 1,37 Millionen Euro für einen Zeitraum von zunächst drei Jahren. Zu den Kooperationspartnern gehört unter anderem die Deutsche Oper am Rhein. Hier gibt es am 22. Mai die erste Veranstaltung, mit dem das HdK an die breitere Öffentlichkeit geht. Beim Rendezvous um 8 tritt dort die „Avangard Brass Band“ gemeinsam mit Ensemblemitgliedern der Oper auf.

Noch vor den Sommerferien soll das Haus der Kulturen offiziell eröffnet und ein Veranstaltungsprogramm für die kommenden Monate publiziert werden.