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Hamburg – Selbst ein Profi wie sie ist manchmal noch irritiert. „Tagesschau“-Sprecherin Susanne Daubner (65) legte bei der Flaggschiff-Ausgabe der ARD-Nachrichtensendung am Donnerstag um 20 Uhr vor rund 5 Millionen Zuschauern einen Holper-Start hin. Haben Sie’s gesehen?
Wer sich gerade noch ein Feierabend-Bier aus dem Kühlschrank holte, hat diesen kleinen Patzer vielleicht gar nicht bemerkt. Gerade als die Sendung begann und die Kamera auf Daubner schwenkte, wurde versehentlich bereits ein Videobeitrag eingespielt. Daubner blickte deshalb irritiert nach links zum Beitrag statt wie gewohnt in die Kamera – und sagte danach leise aber hörbar für die TV-Zuschauer: „Ich wundere mich gerade …“.
Der Rest der „Tagesschau“ verläuft unfallfrei
Kann ja mal passieren! Schon kurz nach dem Mini-Patzer schaute Susanne Daubner wieder in die richtige Kamera – und fuhr gewohnt routiniert fort: „Einen schönen guten Abend – ich begrüße Sie zur ,Tagesschau‘.“ Den Rest der gut 16-minütigen Sendung brachte sie unfallfrei zu Ende, so wie ihre Zuschauer das von ihr kennen.
Wer News-Lady Daubner kennt, weiß: Solche kleinen Fehler bringen sie nicht aus der Bahn. Seit Jahrzehnten prägt die „Tagesschau“-Sprecherin das Bild der 20-Uhr-Sendung. Die Moderatorin bezeichnete ihre Arbeit bei der „Tagesschau“ einmal als „längste Beziehung“ ihres Lebens. „Eine Partnerschaft, geprägt von gegenseitigem Respekt und Vertrauen, auch wenn man nicht immer einer Meinung ist“, sagte sie 2025.
Das meistgesehene TV-Nachrichtenformat
Die „Tagesschau“ bleibt das bekannteste und meistgesehene TV-Nachrichtenformat. Sie erzielte im vergangenen Jahr sowohl digital als auch linear Bestwerte. Mit einem Marktanteil von 42,7 Prozent (2024: 40,6 Prozent) erreichte die 20-Uhr-Ausgabe den höchsten Marktanteil seit Beginn der modernen Quotenmessung im Jahr 1991. Täglich schalteten im Jahresdurchschnitt 9,5 Millionen Zuschauern die verschiedenen „Tagesschau“-Sendungen eines Tages ein.