Ein Metronom-Zug steht an einem Bahnsteig.

AUDIO: Fehlalarm auf Bahnstrecke Hamburg-Hannover: Hunderte hängen fest (1 Min)

Stand: 01.05.2026 11:12 Uhr

Der Fehlalarm eines Sensors im Bahndamm bei Eschede (Landkreis Celle) hat am Donnerstagabend und in der Nacht zum 1. Mai den Bahnverkehr zwischen Hamburg und Hannover ausgebremst.

Für Hunderte Metronom-Fahrgäste verlängerte sich die Fahrt auf der Strecke teilweise um Stunden. Gegen 21.20 Uhr hatte laut einer Deutsche-Bahn-Sprecherin der Alarm ausgelöst, woraufhin der Gleisabschnitt zwischen Uelzen und Hannover gesperrt wurde. Der Fernverkehr der Bahn sei daraufhin umgeleitet worden. Für Metronom-Züge sei das nicht möglich gewesen, wie ein Unternehmenssprecher NDR Niedersachsen am Freitag sagte. Für die Fahrgäste sei ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet worden. Wegen der Tageszeit und des folgenden Feiertags sei das jedoch zunächst schwierig gewesen, sodass viele Fahrgäste warten mussten.

Bahnstrecke Hamburg-Hannover seit 1. Mai regulär gesperrt

Kurz nach Mitternacht sei der Fehlalarm im Bahndamm von einem Experten erkannt und die Strecke freigegeben worden, so die Deutsche Bahn. Die kurzfristige Sperrung fiel nur wenige Stunden vor die seit Langem geplante Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Hannover. Diese ist um 3 Uhr am Freitagmorgen mit einer umfassenden Sperrung und zahlreichen Fahrplanänderungen gestartet.

Ein Bus für den Ersatzverkehr während der Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Hannover steht am Bahnhof Celle.

Für Pendler bedeutet das für rund zehn Wochen: Teilsperrungen, ein ausgedünnter Zugverkehr und Ersatzbusse.