Marius Kleinsorge ist vor neun Jahren mit dem SV Meppen in die 3. Liga aufgestiegen. Nun stehen die Emsländer, bei denen der 30-jährige Flügelspieler von 2016 bis 2020 und in der Saison 2022/2023 insgesamt 139 Pflichtspiele absolvierte, nach drei Jahren in der Regionalliga vor der Rückkehr in die 3. Liga. Der ehemalige Meppener blickt vor dem Spiel gegen den Bremer SV am Samstag, 2. Mai 2026, um 14 Uhr (im noz-Livestream) in der 65. Folge von „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ auf die dramatischen Aufstiegsspiele 2017 gegen den SV Waldhof Mannheim zurück.

Gute Erinnerungen an die Aufstiegsspiele gegen Waldhof Mannheim

„Was mir als Erstes in den Kopf schießt, ist eigentlich die Situation, als Mirco Born sich den Ball beim Elfmeterschießen hinlegt“, sagt der Ex-Meppener. Sein damaliger Teamkollege verwandelte sicher oben rechts. Danach traf Mannheims Sebastian Gärtner den Pfosten, womit der Meppener Aufstieg perfekt war. „Das gucke ich mir tatsächlich oft noch an, weil es einfach schöne Erinnerungen sind“, sagt der Aufstiegsheld, der zudem über die Hin- und Rückfahrt nach Mannheim, über den Druck in den Relegationsspielen und über den damaligen Teamgeist spricht.

Darin sieht er auch eine Parallele zur heutigen Mannschaft. „Das, was man mitbekommt, ist einfach so, dass es ein Teamgefüge ist. Ich glaube, dass das der ausschlaggebende Punkt ist. Wenn das Team funktioniert und es im Team passt, dann kannst du jeden schlagen.“ Das hat der SVM diese Saison sehr häufig geschafft und auch vor heimischer Kulisse Spiele noch spät gedreht. Wie wichtig der Heimvorteil und die Fans sind, die die Mannschaft besonders in der Schlussphase pushen können, weiß Kleinsorge. „Wenn du kurz vor Schluss einen Anschlusstreffer oder einen Ausgleich erzielst, dann nimmst du das Stadion mit. Am Ende ist es dafür auch bekannt. Und es spricht einfach grundsätzlich für die Mannschaft, dass sie jederzeit daran glaubt, ein Spiel noch drehen zu können. Irgendwann ist das kein Matchglück mehr, sondern eine gewisse Qualität.“

Marius Kleinsorge hatte Disput mit Ernst Middendorp

Darüber hinaus spricht Kleinsorge über seine Karriere. Er erklärt, warum er den Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern bereut und bezeichnet das halbe Jahr in Essen, das mit dem Aufstieg in die 3. Liga endete, als seine zweitschönste Zeit nach seiner Zeit in Meppen. Zudem spricht er über die Abstiegssaison 2022/2023, über den einen oder anderen Disput mit dem damaligen Trainer Ernst Middendorp und darüber, dass er vor drei Jahren eigentlich gerne beim SVM geblieben wäre.

Marius Kleinsorge mit seinem damaligen Mannschaftskollegen Mirco Born (links).
Archivfoto: Picturepower/Werner Scholz

Marius Kleinsorge mit seinem damaligen Mannschaftskollegen Mirco Born (links).Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize

SchliessenX ZeichenKleines Zeichen welches ein X symbolisiert

„Rasenschnack“ auch bei Spotify, Apple Podcasts oder Amazon Music

Zu finden ist der kostenlose „Rasenschnack – Dein SV Meppen Podcast“ in den Audiotheken der noz, also in der News App und der Premium App, sowie im Web auf noz.de/audiothek und auf allen gängigen Streamingplattformen wie Spotify, Apple Podcasts oder Amazon Music.

Podcast über den SV Meppen erscheint alle 14 Tage donnerstags

In „Rasenschnack“ treffen sich die zwei Emslandsportredakteure Dieter Kremer und Christoph Schillingmann alle 14 Tage donnerstags auf einen Schnack mit dem aktuellen Meppener Kader, dem Trainer-Team, Ex-Spielern oder anderen Wegbegleitern des Vereins. Mal privat, mal witzig. Immer informativ und unterhaltsam.