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Mexiko-Stadt – Mit zarten 17 wurde Carolina Flores Gomez zur „Miss Teen Universe Baja California“ gekrönt – eine der schönsten Frauen des Landes. Zehn Jahre später ist die ehemalige Schönheitskönigin tot. Getötet von der eigenen Schwiegermutter – davon ist die Generalstaatsanwaltschaft Mexiko-Stadt inzwischen überzeugt.

Am 15. April fand ihr Ehemann die 27-Jährige leblos in ihrer Wohnung in Colonia Polanco. Rettungskräfte eilen nach dem Notruf zu der Wohnung, doch die junge Frau war bereits tot. Ein Schuss in den Kopf hatte ihr Leben beendet. Zunächst kursierten unterschiedliche Versionen über den Tod der jungen Frau.

Carolina Flores Gomez lebte in einer Wohnung im Stadtteil Polanco

Carolina Flores Gomez lebte in einer Wohnung im Stadtteil Polanco

Foto: ClubMX/Facebook

Einige Medien berichteten unter Berufung auf die Behörden, Ehemann Alejandro Gómez beschuldige seine Mutter Erika Maria N., geschossen zu haben. Andere vermuteten, Mutter und Sohn könnten gemeinsam gehandelt haben. Der Grund: Der Ehemann meldete den Tod seiner Frau offenbar erst einen Tag nach den tödlichen Schüssen.

Schwiegermutter floh nach Venezuela

Doch die Polizei ist sich mittlerweile sicher: Erika Maria N. soll die Tat begangen haben. Die 63-Jährige geriet schnell unter Verdacht. Bereits am 17. April erließ ein Richter Haftbefehl gegen die Schwiegermutter – doch die Frau verschwand. Die Staatsanwaltschaft löste in Zusammenarbeit mit Interpol eine internationale Fahndung aus. Den Behörden in Venezuela gelang es, die Gesuchte in der Hauptstadt Caracas aufzuspüren. Die örtliche Polizei nahm Erika Maria N. am Mittwoch fest.

So zeigte sich die mexikanische Schönheit in sozialen Medien

So zeigte sich die mexikanische Schönheit in sozialen Medien

Foto: Instagram

Viele offene Fragen im Mordfall

Die 63-Jährige befindet sich noch in Gewahrsam und soll nach Mexiko ausgeliefert werden. Der Fall wirft zahlreiche Fragen auf. Einige Lokalmedien berichteten, es sei zwischen 6 und 12 Mal geschossen worden. Doch dazu äußerte sich die Staatsanwaltschaft bisher nicht. Welches Motiv die Frau gehabt haben könnte und warum der Ehemann einen Tag wartete, bevor er Anzeige erstattete, muss noch ermittelt werden. In sozialen Netzwerken kursiert ein Video, auf dem die Schüsse zu hören sein sollen – aufgenommen von einer Kamera, die das Baby der Toten beobachten sollte. Ob das Video echt ist, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.