Mit Schindlers Liste gelang Liam Neeson der weltweite Durchbruch als Schauspieler. Rollen wie Rob Roy und Qui-Gon Jinn in Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung zeigten ihn auch kämpferisch. Heute ist der Vater aus 96 Hours seine Paraderolle und in zahlreichen Komödien bewies Neeson, dass er für beinahe alles bereit ist. Als ihm die Rolle von US-Präsident Abraham Lincoln angeboten wurde, lehnte er allerdings ab.

Liam Neeson fühlte sich zu alt für das Lincoln-Biopic und machte Platz für Daniel Day-Lewis

Als Steven Spielberg ihm die Rolle des Präsidenten in Lincoln angeboten hatte, stürzte Neeson sich in die Recherche. Zunächst hatte er vor, den Präsidenten zu spielen. Zu diesem Zeitpunkt dachte er auch, dass es um ein klassisches Biopic ginge, in dem das ganze Leben von Lincoln beleuchtet werden würde.

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Doch Lincoln konzentrierte sich auf die Geschichte um den 13. Zusatzartikel der Verfassung. Dieser sollte unter anderem die Sklaverei in den USA abschaffen. Als es zum Tablereading kam, hatte Neeson einen Moment, in dem ihm klar wurde, dass er die Rolle ablehnen musste. GQ  gegenüber erklärte er 2014:

Ich gehöre nicht hierher. Das ist vorbei. Ich habe meine Zeit überschritten. Ich will diesen Lincoln nicht spielen. Ich kann nicht er sein.

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Damit sagte er Spielberg ab und trat von der Rolle zurück. Und es wurde Platz für Daniel Day-Lewis. Der bekannte Method-Actor tauchte in das Leben von Lincoln ein und spielte so die dritte Rolle, für die er den Oscar als bester Hauptdarsteller erhalten sollte. Damit ist er der einzige Schauspieler, der so oft als Hauptdarsteller von der Academy ausgezeichnet wurde und hat sich damit den Ruf des vielleicht besten Schauspielers unserer Zeit erarbeitet.