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Der Druck steigt – und bei Hansa Rostock beginnt das Zittern. Ausgerechnet im Saisonendspurt wackelt die Kogge. Am Samstag (14 Uhr) geht es zur starken Alemannia aus Aachen mit Ex-FCH-Trainer Mersad Selimbegovic.
Zuletzt versagte Hansa: 0:0 gegen den feststehenden Absteiger Schweinfurt. 2:5 gegen Regensburg. In der Phase, in der Nervenstärke gefragt ist, bekommt Hansa die Aufstiegs-Flatter.
Mentale Blockaden bremsen Hansa
Viele einfache Abspielfehler, die vorher nicht passiert sind. Abläufe stocken. Das Spiel wirkt verkrampft. Fehlt der letzte Aufstiegswille?
Cheftrainer Daniel Brinkmann sieht das Problem woanders. Für ihn ist die Ursache klar: „Ich glaube, es geht nicht um das Feuer. Ich glaube, es geht darum, dass wir den Kopf auch gelöst bekommen.“
Der Hansa-Coach ordnet die Situation deutlich ein. Mentale Blockaden sind für ihn das Hauptproblem. Zwei erfolglose Ligaspiele und ein knapp gewonnenes Pokalspiel (1:0 gegen Greifswald) haben die Stimmung gedrückt.
Doppelt bitter: Die Konkurrenten MSV Duisburg und Rot-Weiss Essen schwächelten ebenfalls. „Es hat schon unglaublich wehgetan, zumal die Konkurrenz am Wochenende auch noch gepatzt hat.“ Doch Rostock konnte daraus keinen Vorteil ziehen. Die Hanseaten stehen weiterhin vier Punkte hinter dem Relegationsplatz.
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Am Samstag (14 Uhr) wartet mit Alemannia Aachen ein Top-Performer. Formstark. Selbstbewusst. Eine Mannschaft, die unter Mersad Selimbegović (war Dezember 2023 bis Mai 2024 bei Hansa) Schwächen konsequent bestraft.
Klar: Die Kogge muss defensiv stabiler stehen. Fehler im Spielaufbau vermeiden. Und körperlich präsenter auftreten. Brinkmann fordert: „Auch mal körperlich dem Gegner Paroli bieten, dass er auch mal eingeschüchtert ist.“ Eine bittere Erkenntnis, kurz vor der Aufstiegs-Entscheidung.
Zudem: Die Hansa-Profis müssen Aktionen liefern, die abseits der taktischen Ausrichtung für Furore sorgen. Haken schlagen, Tempowechsel, Fernschüsse abgeben, den Gegner mit einem Überraschungsmoment stehen lassen.
Letzte Aufstiegschance
Ein Dreier ist Pflicht, um an den letzten beiden Spieltagen überhaupt noch Aufstiegschancen zu haben. Hansa muss den allerletzten Strohhalm nutzen.