Unter der traditionellen 1.-Mai-Demo des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) mischten sich in Karlsruhe auch linke Gruppierungen, die unter dem Motto „Revolutionär kämpfen“ auftraten, wie ein Sprecher der Polizei Karlsruhe der Redaktion mitteilt. Da es zu verschiedenen körperlichen Angriffen auf die Beamten kam, bei denen auch zwei Polizisten verletzt wurden, musste die Veranstaltung vorzeitig beendet werden.

Polizei muss Schlagstock einsetzen

Seitens einiger Demonstranten kam es „zur körperlichen Gewalt gegen die Einsatzkräfte“, so der Polizeisprecher. Zudem sei vereinzelt auch gezielt Pyrotechnik gegen Beamte gerichtet worden. Die polizeilichen Anweisungen per Mikrofon wurden teilweise ignoriert.

Polizei. (Symbolbild)

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Foto: Thomas Riedel

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Foto: Thomas Riedel

Während der Ausschreitungen wurden zwei Polizeibeamte verletzt, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Als Maßnahme mussten die Beamten teils auch den Schlagstock einsetzen. Aufgrund der Vorkommnisse wurde die Veranstaltung in gegenseitiger Absprache mit den Organisatoren gegen 16.30 Uhr frühzeitig beendet. Die Polizei zählte etwa 700 Demonstranten.

Linke Karlsruhe spricht von Polizeigewalt

Die Linke Karlsruhe spricht hingegen von Polizeigewalt während der Demo und sieht die Einsatzkräfte in der Verantwortung. Nach ihrer Einschätzung soll die Polizei auf die Demonstranten mit „Schlägen und Tritten“ losgegangen sein.

Karlsruhe-Stadt: Marcel Bauer (Die Linken).

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Karlsruhe-Stadt: Marcel Bauer (Die Linken).
Foto: ps

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Karlsruhe-Stadt: Marcel Bauer (Die Linken).
Foto: ps

Der anwesende Marcel Bauer, Mitglied des Deutschen Bundestags für Die Linke, sagt: „Die Beamten zeigen sich heute mehrfach konfliktbereit ohne nennenswerte Gründe.“