Gütersloh. Dass in dieser finalen Phase der Saison die Luft zumindest ein stückweit raus ist beim FC Gütersloh, spüren natürlich auch die (Vize-)Kapitäne. „Klar, die Spannung fällt etwas ab, wenn du weißt, dass du um nicht mehr ganz so viel spielst. Aber wir haben uns das Ziel Top Fünf gesetzt, deswegen ist die Luft nicht komplett raus bei uns“, sagt Erik Lanfer. „Wir haben versucht, gut dagegen anzuarbeiten, und das haben wir – bis auf das Siegen-Spiel (0:5, Anm. d. Red.) – ganz gut hinbekommen“, sagt David Winke, derzeit in Vertretung des verletzten Björn Rother Spielführer des FC Gütersloh.
Den Traum von der erneuten DFB-Pokal-Teilnahme hat der Fußball-Regionalligist diesmal verpasst, in der Liga hat das Team von Trainer Julian Hesse vor Wochen nach ganz oben hin abreißen lassen müssen – und spielt dennoch eine sehr gute Saison. Drei Partien vor dem Abschluss der Spielzeit 2025/2026 ist der FCG Sechster und würde gern in der Tabelle noch klettern. Punktgleich ist die Schalker U23 Fünfter, zu Rang vier und Borussia Mönchengladbachs U23 sind es nur drei Zähler Rückstand. An diesem Samstag, 2. Mai, treten die Dalkestädter ab 14 Uhr beim Wuppertaler SV an.
Für den Tabellenvorletzten um Ex-Profi und Trainer Mike Wunderlich dürfte diese Partie die letzte Chance sein, im Abstiegskampf noch mal Druck auf den SV Rödinghausen auszuüben, der auf dem definitiv rettenden 15. Platz rangiert und bislang fünf Punkte mehr gesammelt hat.
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FC Gütersloh: drittletztes Saisonspiel gegen einen Gegner mit viel Druck
Mit einem Dreier beim WSV könnte aber der FCG womöglich auch noch dem so gut wie abgestiegenen SC Wiedenbrück helfen. „Wir wissen, dass wir noch in den Abstiegskampf eingreifen, aber ehrlich gesagt ist das kein Thema innerhalb der Mannschaft. Es geht darum, die letzten Spiele zu gewinnen und sich ein positives Gefühl für die nächste Saison zu holen“, sagt Erik Lanfer. „Niemand steigt gern zu Hause ab“, betont Trainer Julian Hesse, „ich glaube, dass es wieder Überlebenskampf von Wuppertal und ein intensives Duell wird. Wir wollen intensiv, gut im Pressing und ballsicher sein.“
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In Wuppertal fällt Len Wilkesmann nach seiner fünften Gelbe Karte gesperrt aus. Zudem fehlen weiterhin Justus Henke, Henri Bollmann und Aleksandar Kandic.
Hier feiert Niklas Frese seine tolle Leistung beim 3:0-Erfolg gegen Lotte. In Wuppertal dürfte er wieder in der Startelf des FC Gütersloh stehen.
| © Maximilian Koch
Definitiv nicht mehr auflaufen wird in dieser Saison Kapitän Björn Rother. Der 29-Jährige hat sich vor sieben Monaten, am 3. Oktober 2025, beim Aufwärmen vor dem Hinspiel-Kreisderby gegen den SC Wiedenbrück (1:0) die Achillessehne gerissen und fehlt dem FCG seitdem. „Ich mache gute Fortschritte und arbeite auch schon viel auf dem Trainingsplatz mit dem Ball, aber das Ziel bleibt nach wie vor die Vorbereitung für die nächste Saison“, betont der 29-Jährige auf Nachfrage.
