Fan des Tusem Essen zu sein, ist nichts für schwache Nerven. Nach der dramatischen Niederlage gegen Dresden, musste die Mannschaft von Trainer Kenji Hövels auch im Auswärtsspiel beim VfL Lübeck-Schwartau bis zur letzten Sekunde zittern. Am Ende gab es ein 29:29-Unentschieden, das am Saisonende noch entscheidend sein könnte.
Der lang gewachsene Lübecker Ole Hagedorn holt noch einmal aus und versucht den Ball über sechs große Essener zu werfen. Aber der Freiwurf in der letzten Sekunde bleibt in den Armen der Abwehr hängen, die diese gleich oben behalten und jubeln. Ein wichtiges Unentschieden für den Tusem im Kampf um den Klassenerhalt. Dementsprechend erleichtert war Rückraumspieler Felix Mart nach dem Spiel bei „Dyn“: „Wir haben gekämpft bis zum Schluss. Das mussten wir auch, denn die Stimmung in der Halle war mega. Ich bin froh, dass wir uns belohnen konnten.“
Dabei war auf der einen Seite viel mehr für die Gäste aus dem Ruhrgebiet drin, auf der anderen Seite hätte es aber auch eine deutliche Niederlage setzen können. Denn der Tusem hatte unzählige Chancen sich vom Gegner abzusetzen, unter anderem bei seiner zwischenzeitliche Führung (16:17, 39.). Aber immer wieder scheiterten die Essener an Torhüter Mark Ferjan oder an seinem eigenen Unvermögen. Technische Fehler, Stürmerfouls und Fehlpässe verhinderten eine erneute Führung. Dabei verteilte Lübeck immer wieder Geschenke, nur seine Gäste nahm diese nicht an.
TuSEM Essens Finn Knaack überzeugt im Tor
Letztendlich kann sich der Tusem bei Torhüter Finn Knaack bedanken, der sein Team immer wieder im Spiel hielt. Zudem übernahm Felix Mart das Ruder in der Offensive. Zwar ist dem Rückraumspieler längst nicht alles gelungen, aber er übernahm Verantwortung und war in den wichtigen Momenten da. So reichte es eben doch noch zum Unentschieden.
Mit Blick auf den Abstiegskampf könnte dieses Unentschieden am Ende das Zünglein an der Waage sein. Denn der direkte Konkurrent, die HSG Krefeld, gibt ebenfalls noch nicht auf. „Der Punkt ist brutal wichtig“, betont Mart und ergänzt: „Wir sind noch nicht fertig und wollen vor allem zuhause mal wieder zwei Punkte holen. Am Ende ist es uns scheißegal wie viele Punkte Krefeld holt. Wir holen einen mehr.“
Schlechte Nachricht für Essen: Trotz Punkt auf Abstiegsplatz
Dafür muss aber noch einiges passieren. Denn die Krefelder haben parallel in Dresden gewonnen (27:28) und sich in der Tabelle damit vor den Tusem geschoben. Somit haben die Essener den Klassenerhalt vier Spieltage vor dem Saisonende nicht mehr in der eigenen Hand und sind auf Schützenhilfe angewiesen. Vorausgesetzt sie erledigen ihre eigenen Aufgaben erfolgreich. Die nächste Chance auf wichtige Punkte gibt es am 10. Mai im Heimspiel gegen den HSC Coburg. Anwurf in der Sporthalle „Am Hallo“ ist um 17 Uhr.
Tusem Essen gegen VfL Lübeck-Schwartau: der Live-Ticker zum Nachlesen
+++ An dieser Stelle gibt es an diesem Freitag den Live-Ticker der Partie VfL Lübeck-Schwartau gegen Tusem Essen +++
Was für ein Spiel. Mal wieder. Der Tusem hat Glück, dass er am Ende etwas Zählbares von der Ostsee mitnimmt und Lübeck hier nicht mehr auf die Punkte angewiesen ist. Denn die Gäste haben enorm viele Fehler gemacht und zahlreiche Chancen liegengelassen. Lübeck hat es verpasst sich entscheidend abzusetzen und somit den Kampfgeist bei den Essenern leben lassen. Der Tusem hat sich den Punkt somit hart erarbeitet.
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60. Minute:
Block und gehalten! Punkt für den Tusem.
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60. Minute:
Noch einmal Freiwurf für Lübeck…
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60. Minute:
Willner mit dem Ausgleich!
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Holt der Tusem noch den Punkt? Der wäre wichtig, denn im Parallelspiel führt Krefeld weiterhin in Dresden.
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60. Minute:
Auszeit Tusem beim Stand von 29:28. Es sind noch 20 Sekunden zu spielen.
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60. Minute:
Holzhacker per Siebenmeter mit dem 29:28 für Lübeck. Noch 30 Sekunden…
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60. Minute:
Wechselfehler bei Lübeck! Zeitstrafe gegen den VfL.
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60. Minute:
Gerade gibt es ein paar Diskussionen am Zeitnehmertisch.
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60. Minute:
Auszeit Lübeck beim Stand von 28:28. Noch 49 Sekunden sind zu spielen.
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60. Minute:
Viele Zuschauer stehen, die Spannung ist greifbar.
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59. Minute:
… Mart unter die Latte zum 28:28!
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59. Minute:
Nickelsen bringt Lübeck wieder in Führung. Aber der Tusem macht es schnell und holt durch Willner einen Siebenmeter heraus…
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58. Minute:
Göttler mit Wucht zum erneuten Ausgleich! 27:27.
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