Dass die Stadt Wuppertal das Projekt nun endlich über die Ziellinie schiebt, ist ein Grund zur Freude. Doch in den Freudenkelch haben sich einige Wermutstropfen geschlichen. Abgesehen davon, dass grundsätzlich die Frage erlaubt sein muss, warum so ein teures Bad so dezentral entsteht, dass sein Besuch für Wuppertaler etwa aus Cronenberg und Vohwinkel annähernd eine Tagesreise voraussetzt, ist das Bad ein weiteres Beispiel für die Unfähigkeit der öffentlichen Hand, kostengünstig oder wenigstens im vorgesehenen Kostenplan zu bauen.