
AUDIO: Banksy in London? Mysteriöse Statue in Westminster aufgetaucht (1 Min)
Stand: 02.05.2026 07:18 Uhr
Im Zentrum der britischen Hauptstadt steht plötzlich eine überlebensgroße Figur mit verhüllendem Fahnentuch. Am Sockel prangt ein Name, der die Kunstwelt elektrisiert.
Eine plötzlich aufgetauchte Statue im Zentrum Londons sorgt für Aufregung in der Kunstwelt. Die überlebensgroße Figur scheint von einem Podest mit einem Schritt in den Abgrund zu schreiten. Sie trägt dabei eine große Fahne, die ihr komplett ins Gesicht weht und die Sicht verdeckt. Als Signatur steht am Fuß des Sockels: Banksy.
Neue Banksy-Kunst: Zweifel beseitigt
Viele Menschen bestaunten am Donnerstagmorgen das Kunstwerk in der Prachtstraße Waterloo Place im Zentrum Londons, einige machten Fotos. Der britische Künstler Banksy hatte in London immer wieder mit Spontanaktionen überrascht, zuletzt mit Street-Art-Kunst an Wänden. Anfänglich gab es Zweifel an der Echtheit. Am Abend ist jedoch klar: Banksy hat es erneut getan. Auf Instagram bestätigte er traditionsgemäß seine Urheberschaft.

Streetart-Künstler
Eine detaillierte Recherche enthüllt offenbar den bürgerlichen Namen des Graffiti-Künstlers Banksy. Dessen Fans sind jedoch nicht begeistert – denn die Anonymität ist Teil von Banksys Kunst. Von G. Biesinger.
Statue in Westminster: Verblendender Patriotismus?
Über die Identität des Künstlers wird seit längerer Zeit diskutiert. Zuletzt hatten sich die Hinweise verdichtet, dass es sich um den Künstler Robin Gunningham aus Bristol handelt; eine Bestätigung dafür gibt es aber nicht. Banksy sendet mit seinen Werken immer wieder auch politische Botschaften. Die Statue in Westminster könnte als Warnung vor einem verblendenden Patriotismus bewertet werden.

Londoner Gerichtsgebäude
Der geheimnisvolle Streetart-Künstler Banksy hat erneut zugeschlagen – diesmal an der Mauer eines eigentlich streng bewachten Gerichtsgebäudes in London. Lange war das Werk jedoch nicht zu sehen.

Zwei Jahrzehnte lang geht der Graffiti-Sprayer OZ – bürgerlich Walter Fischer – jede Nacht raus und „macht Hamburg bunter“, wie er sagt – oder, wie andere urteilen: Er verschandelt die Stadt.

200 Quadratmeter Kunst: Fünf riesige Tiere wird Enrico Pense an die Wand einer Bibliothek in den USA sprühen.

Der Aktionskünstler mit sehr eigenem Humor hat die Hansestadt 1968 mit seinen Slogans überzogen.