In einer Mitteilung vom 1. Mai riet die US-Botschaft ihren Bürgern, in der Öffentlichkeit Vorsicht walten zu lassen und Schulen, Kirchen, Touristenattraktionen und Verkehrsknotenpunkte zu meiden. US-Bürgern wurde außerdem empfohlen, ihre Reiserouten und -zeiten anzupassen, um die Wahrscheinlichkeit, verfolgt zu werden, zu verringern und das Risiko der Preisgabe ihrer Identität zu minimieren.

Am selben Tag gab der britische Inlandsgeheimdienst MI5 bekannt, dass das Gemeinsame Terrorismus-Analysezentrum die Alarmstufe von „erheblich“ auf „hoch“ erhöht hat. Dies ist die zweithöchste Stufe im britischen Alarmsystem und bedeutet ein „sehr hohes“ Risiko eines Anschlags innerhalb der nächsten sechs Monate.

undefiniert Die US-Botschaft in Nine Elms, London. Foto: CC/Wiki

Laut MI5 spiegelt diese Entscheidung den zunehmenden Trend terroristischer Bedrohungen in jüngster Zeit wider und steht nicht allein im Zusammenhang mit einem einzelnen Ereignis.

Die Erhöhung der Alarmstufe erfolgte nach einem Messerangriff auf zwei jüdische Männer im Stadtteil Golders Green am 29. April.

Die Behörde wies auf eine erhöhte Bedrohung durch islamistische Einzeltäter und kleine Gruppen sowie durch Rechtsextremisten in Großbritannien hin. Insbesondere jüdische Einzelpersonen und Organisationen sowie Ziele mit Verbindungen zu Israel sind angesichts der Spannungen im Nahen Osten einem höheren Risiko ausgesetzt.

Dies ist die zweite Sicherheitswarnung der US-Botschaft in Großbritannien innerhalb weniger Wochen. Zuvor hatte die Botschaft bereits vor Angriffen und Bedrohungen gegen jüdische und amerikanische Organisationen gewarnt und die Bürger zur erhöhten Wachsamkeit aufgerufen.

Letzte Woche wurde die Finchley Reform Synagogue im Norden Londons angegriffen. Es wurden auch mehrere andere Vorfälle gemeldet, darunter ein Angriff auf die Kenton United Synagogue im Stadtteil Harrow.

Quelle: https://congluan.vn/my-canh-bao-cong-dan-tai-anh-ve-moi-de-doa-khung-bo-nghiem-trong-10340110.html