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Er erwartete ein Kopf-An-Kopf-Rennen! In Berlin läuft ab heute das Highlight der 12. Formel-E-Saison. Rennen sieben und acht stehen auf dem Programm – unter strahlendem Sonnenschein kämpfen die deutschen Piloten Pascal Wehrlein (31/Porsche) und Maximilian Günther (28/DS Penske) am Samstag und Sonntag um wichtige Punkte. Die Qualifyings finden um 11.40 Uhr statt, die Rennen starten um 16 Uhr (beides live bei DF1, auf BILD.de und auf SPORTBILD.de).
Pascal Wehrlein, Weltmeister von 2024, liegt aktuell in Führung vor dem Schweizer Edoardo Mortara und Mitch Evans (Neuseeland). Formel-E-Boss Jeff Dodds sagt vor dem Berlin-Kracher in einer Medienrunde: „Wir haben noch sechs Rennorte vor uns. Es wird wohl eines der engsten Titelrennen der Geschichte der Formel E“. Und weiter: „Jaguar und Porsche liegen im Hersteller- und Team-Wettbewerb derzeit sehr dicht beieinander.“

Porsche Pilot Pascal Wehrlein (31)
Foto: picture alliance/Eibner-Pressefoto
Im vergangenen Jahr musste Pascal Wehrlein in Berlin seine Krone abgeben – Nissan-Pilot Oliver Rowland vermieste ihm die Titelverteidigung. Jetzt will er wieder Weltmeister werden. Wehrlein zu BILD: „Wir sind dort, wo wir sein wollen. Aber: Die Konkurrenz ist stark. Wir müssen aus jedem Rennen das Beste herausholen. Wenn wir das schaffen, haben wir ein Wort mitzureden, wenn es um die Titel geht.“

Maximilian Günther liegt derzeit auf Rang 16
Foto: picture alliance/DPPI media
Berliner Kult-Strecke seit Saison 1 dabei!
Seit Saison 1 ist die deutsche Hauptstadt im Rennkalender vertreten – so lange wie kein anderer Austragungsort. Dodds schwärmt vor den Rennen auf BILD-Nachfrage: „Ich liebe die Stadt. Die Kulisse des alten Flughafens ist wirklich beeindruckend für das Rennen.“ Und weiter: „Wir sind auf dieser Rennstrecke mehr gefahren als auf allen anderen. Die Stadt hat einen großen Platz in den Herzen von vielen Formel-E-Beteiligten und Fans.“
Über die Bedeutung der Stadtkurse für die Rennserie sagt er: „Rennen an urbanen Orten zu veranstalten, hat uns sehr geholfen. Wir sind zu den Fans gekommen und haben sie nicht darum gebeten, zu großen Rennstrecken weit zu fahren. Aus einer Nachhaltigkeitsperspektive war es brillant, da die Fans die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen konnten. Für die Autos war es ebenfalls gut, da man am meisten aus der Technologie herausholen konnte.“
Kult-Rennen in Berlin am Wochenende: Die Formel E rast wieder übers Tempelhofer Feld
Quelle: Formula E30.04.2026
Und weiter: „In Zukunft wird man einen Mix aus von der Formel E gebauten Straßenrennstrecken, alten Rennstrecken außerhalb des Stadtzentrums sowie zielgerichtet erbauten Rennstrecken nah an urbanen Zentren sehen.“