Update 15:40 Uhr | Ukraine meldet Angriff auf russische Kampfjets im Ural
Das ukrainische Militär hat nach Angaben des Generalstabs in Kiew zwei russische Kampfjets rund 1.700 Kilometer von der Grenze entfernt im Ural-Gebirge mit Drohnen angegriffen. „Getroffen wurden eine Su-57 und eine Su-34“, hieß es. Der Chef der ukrainischen Drohnenstreitkräfte schrieb auf Telegram von einer weiteren nicht identifizierten Suchoi-Maschine, die ebenfalls getroffen wurde. Der Angriff auf den Militärflugplatz Schagol im Gebiet Tscheljabinsk soll vergangene Woche erfolgt sein. Das Ausmaß der Schäden werde noch geprüft, heißt es. Russland äußerte sich zu dem vermeintlichen Angriff bislang nicht. Die Suchoi Su-57 gilt als modernstes Mehrzweckkampfflugzeug der russischen Streitkräfte und eines der modernsten Kampfjets der Welt. (Quelle: dpa)
12:30 Uhr | Tote bei russischer Attacke auf Kleinbus in Cherson
Bei einem russischen Drohnenangriff auf einen Kleinbus in der südukrainischen Stadt Cherson sind nach Angaben der Behörden mindestens zwei Menschen getötet worden. Ein Mann und eine Frau starben, zudem wurden sieben Passagiere des Kleinbusses verletzt, teilte der Militärgouverneur von Cherson auf Telegram mit. (Quelle: dpa)
07:25 Uhr | Justiz in Peru ermittelt gegen russische Rekrutierung
Peruanische Staatsbürger sollen auf russischer Seite unfreiwillig im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt worden sein. Entsprechende Ermittlungen hat die Justiz in Peru aufgenommen. Die Generalstaatsanwaltschaft des südamerikanischen Landes teilte am Freitag mit, dass Peruaner online mit trügerischen Angeboten für gut bezahlte Tätigkeiten im Sicherheitsbereich und anderen Berufen in Russland angeworben worden seien. Die Personen, darunter ehemalige Militärangehörige und Polizisten, wurden demnach „nach Russland gebracht“ und dort „gezwungen, an Kampfhandlungen im Zuge des bewaffneten Konflikts zwischen Russland und der Ukraine teilzunehmen“. Es werde wegen Menschenhandels ermittelt.