Wer das Herz der Neusser erobern will, der muss ihnen was Leckeres zum Essen geben. Nicht umsonst ist die Rollmopsallee mit ihren zahllosen Fressbuden seit jeher das Entree zur Kirmes, und auf Street-Food-Festivals wie kürzlich dem „Beats & Bites“ stellen sich die Leute ohne zu murren in lange Warteschlangen vor ihre Lieblings-Foodtrucks.
Von geradezu strategischer Wichtigkeit für den Erfolg der Landesgartenschau ist demnach die Güte der Speisen, die dort auf den Teller kommen. Verantwortlich ist das Kölner Catering-Unternehmen „Food Explorer“, das auf dem Parkgelände exklusiv die Besucher bekocht und ausweislich Geschäftsführer Andreas Mitzner „Menschen mit Essen glücklich machen“ will.
Snacks und Getränke gibt’s an insgesamt fünf Standorten im Park, zentrale Futterstelle ist aber das Restaurant im Eventzelt mit 1000 Plätzen, davon viele draußen an der frischen Luft. Was dort auf der Speisekarte steht, wird in Großküchen vorproduziert und vor Ort nur servierfertig gemacht – klar bei so vielen Gästen. Bestellt und bezahlt wird nach Selbstbedienungs-Prinzip am Tresen, danach bekommt man eine Nummer und wartet, dass diese auf einem Monitor als abholbereit angezeigt wird. Danach darf man sich mit einem Plastiktablett in der Hand einen freien Tisch suchen.