
AUDIO: BR Volleys holen Matchball gegen Lüneburg (1 Min)
Volleyball
Stand: 02.05.2026 20:41 Uhr
Die Volleyballer der SVG Lüneburg haben auch das zweite Finalspiel um die deutsche Meisterschaft gegen die BR Volleys verloren. In Berlin zeigten die Niedersachsen am Sonnabend eine Leistungssteigerung, unterlagen aber erneut mit 1:3 (25:22, 22:25, 23:25, 23:25).
Das anstehende Heimspiel am Mittwoch (19 Uhr) werden die „LüneHünen“ gewinnen müssen, damit der Traum vom Titel weiterlebt. Überragender Mann in der Max-Schmeling-Halle war wie schon beim ersten Berliner Sieg am vergangenen Mittwoch Diagonalangreifer Jake Hanes, der als wervollster Spieler ausgezeichnet wurde.
In der Best-of-Five-Serie benötigt ein Team drei Siege, um sich zum deutschen Meister zu krönen. Bereits im Vorjahr hatten die Lüneburger die Finalserie gegen Berlin mit 0:3 verloren.
Lüneburg startet gut
Anders als im ersten Finalspiel am Mittwoch, als den Niedersachsen in den ersten beiden Sätzen kaum etwas gelang, legten die Lüneburger in der Hauptstadt hellwach los. Die SVG machte die ersten drei Punkte des Spiels, agierte variabel im Angriff und mit guter Block-Verteidigung. Ethan Champlin hämmerte einen Außenangriff zum 25:22-Satzgewinn ins Berliner Feld.
Lüneburg war im Aufwind – und begann Satz zwei furios. Auch dank zwei Assen von Christopher Byam zogen die Gäste mit 6:1 davon und hielten diesen Vorsprung bis zum 10:5. Dann steigerte sich der Titelverteidiger, drehte die Partie zum 12:11 und zog gegen Ende des Satzes davon. 25:22 und damit 1:1 nach Sätzen in einem nun hochklassigen zweiten Meisterschaftsfinale.

13 Spieler aus sieben Ländern wachsen in dieser Saison als Team zusammen. Der NDR begleitet sie auf und neben dem Volleyballfeld.
Hanes sorgt im Alleingang fürs zweite Comeback
Aber die SVG ließ sich nicht beirren. Bezeichnend: Daniel Gruvaeus, der im Block einen Angriffsball auf die Stirm bekam, nur einen Angriff später aber unbeeindruckt den Punkt zum 15:12 machte. Lüneburg zog auf 21:16 davon – und verzweifelte dann an den Angaben von Jake Hanes. Der Diagonalangreifer führte die Berliner zu vier Punkten in Serie und veränderte einmal mehr das Momentum. Auch der Punkt zum 25:23-Satzgewinn gebührte dem US-Amerikaner.
In einem ausgeglichenen vierten Satz wäre die SVG eigentlich mit drei Zählern Vorsprung davongezogen – doch die Schiedsrichter pfiffen einen vermeintlich sauberen Block weg. Statt 18:15 hieß es 17:16 aus Sicht der Lüneburger, die die Entscheidung gar nicht begriffen und sich davon aus dem Tritt bringen ließen. Berlin zog auf 21:17 davon und siegte mit dem dritten Matchball mit 25:23 – weil Lüneburgs Mittelblocker Cole Matthew Young die Angabe ins Netz schlug.

Volleyball-Bundesliga
Die Volleyballer der SVG Lüneburg unterliegen im ersten Spiel um die Deutsche Meisterschaft gegen Berlin. Für den Titel sind insgesamt drei Erfolge nötig.