Die Jobcenter in NRW kürzen häufiger die Leistung von Langzeitarbeitslosen, die nicht mitwirken. 2025 verhängten sie 127.507 Leistungsminderungen, das sind 30,6 Prozent mehr als im Vorjahr, so die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA). Hauptgrund für Sanktionen war, dass Arbeitslose wiederholt Termine versäumten (89,4 Prozent). 4,1 Prozent nahmen eine angebotene Arbeit, Ausbildung oder Qualifizierung nicht auf. In 3,8 Prozent gab es andere Pflichtverletzungen. Damit stieg der Anteil der sanktionierten Bürgergeld-Bezieher von 3,5 auf 4,4 Prozent. Die BA verweist darauf, dass die Regeln 2025 nicht geändert wurden. Zuvor hatten immer neue Regeln die Arbeit erschwert. Im Schnitt wird die Hilfe um 65 Euro im Monat gekürzt.