TSG Hoffenheim gegen VfB Stuttgart: „Der Warnschuss sollte im Ohr bleiben“ Der VfB Stuttgart hat gegen Hoffenheim 3:3 gespielt. Foto: Tom Weller/dpa/Tom Weller

Nach dem 3:3 des VfB Stuttgart gegen die TSG Hoffenheim haben sich die Beteiligten zur Partie geäußert. Wir fassen die Stimmen zum Spiel zusammen.

Am 32. Spieltag der Bundesliga ist der VfB Stuttgart gegen das Team aus Hoffenheim angetreten. Wir haben nach dem Spiel die Stimmen der Beteiligten gesammelt.

VfB-Trainer Sebastian Hoeneß: „Es war ein unglaubliches Spiel, das wir gesehen haben. Die Partie hatte zunächst wenige Torchancen zu bieten. Nach dem Gegentreffer kamen wir schnell zurück, mussten aber nach einem Standard den erneuten Rückstand hinnehmen. Wir waren nicht zufrieden mit dem, das wir im Anschluss gezeigt haben. Nach dem 1:3 war es eine sehr schwierige Aufgabe – Hoffenheim hatte die eine oder andere Möglichkeit, für die Vorentscheidung zu sorgen. Wir haben verkürzt, sind ‚am Leben geblieben‘, haben gefightet und immer an den Ausgleich geglaubt. Die Haltung war eine andere als in der ersten Halbzeit. Es tut gut, dass wir uns in der Nachspielzeit noch belohnt haben. Zugleich nehmen wir Aspekte aus der Partie mit, an denen wir arbeiten möchten. Dieser Warnschuss sollte im Ohr bleiben.“

TSG-Trainer Christian Ilzer: „Wir haben gegen eine Top-Mannschaft gespielt – und selbst ebenfalls ein Top-Spiel abgeliefert. Mein Team hat sehr viel gezeigt, das mir gefallen hat: die Intensität, die Power, die Dynamik. Wir hätten gerne gejubelt und unsere Leistung mit einem Sieg gekrönt, aber Stuttgart hat einfach eine enorme Qualität. Das Rennen um die Plätze für die Champions League bleibt heiß.“

VfB-Spieler Ermedin Demirovic: „Am Ende ist es ein ganz wichtiger Punkt, der nochmals etwas freisetzen kann für den Endspurt in der Bundesliga. Wir haben uns den Ausgleich erarbeitet und bis zum Schluss daran geglaubt. Hoffenheim war aggressiv gegen den Ball und trat stark auf – wir haben es immer wieder geschafft, zurückzukommen. Auf diese Mentalität unserer Mannschaft bin ich sehr stolz. Hinzu kommt, dass uns ‚Alex‘ (Torwart Alexander Nübel, Anm. d. Red.) zwei-, dreimal mit seinen Paraden im Spiel gehalten hat. Das war ein ganz wichtiger Grund, weshalb uns am Ende noch der Punktgewinn gelang“

TSG-Spieler Andrej Karamaric: „Was soll ich sagen. Nach so einem Spiel ist wird es schwierig einzuschlafen. das ist vielleicht sogar einer der schwierigsten Momente meiner Karriere. So unreif und so chaotisch, trotz so viel Spielkontrolle. Nach 70 Minuten hat noch alles so gut ausgesehen…so ist es einfach nur schade.“

VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth: „Ein Remis, das sich wie ein Sieg anfühlt. Eine unfassbare Energieleistung…wir wussten vorher beim Blick auf unser Programm, dass jeder Punkt ein Big Point sein kann. Wir haben keinen Boden verloren und haben weiterhin alles in unserer Hand. Dieses Spiel sagt viel über die Moral der Mannschaft. Nach der Roten Karte haben wir gemerkt, was wir heute zu verlieren haben und kamen dann dem gegnerischen Tor immer näher. Auch wenn man sagen muss, dass wir Glück hatten und uns Nübel mit einer überragenden Leistung im Spiel hielt, fahren wir natürlich sehr gerne mit den Punkt hach Hause.“

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Wir haben alle mindestens 15 Minuten eingesetzten Spieler des VfB Stuttgart mit einer detaillierten Einzelkritik bewertet. Übrigens: Auch Sie können hier die VfB-Spieler bewerten. Die Bilder zum Spiel haben wir in der Galerie für Sie zusammengestellt.