Wie kann man Freude am Lesen entwickeln? Das Projekt „Ein Ruck zum Lesen“ wird konkret durchgeführt: In der Stadt- und Schulbibliothek Bothfeld trafen sich am Dienstag, den 28. April 2026, etwa 60 Schüler*innen mit der Kinderbuchautorin Nina Weger, um Bücher zu lesen und zu erleben.

Im Schuljahr 2025/26 hat das Projekt „Ein Ruck zum Lesen“ erfolgreich begonnen. Nach dem ersten Treffen mit den Partnern für Ganztagsbetreuung sehen die Schülerinnen und Schüler jetzt, wie das Lesen lebendig in den Schulalltag eingebunden wird.

Die Kinder in der Grundschule Gartenheimstraße haben auf kreative Weise über die „Magische Welt von Harry Potter“ nachgedacht. Die Grundschule Tegelweg hat einen Film zum Buch „Das kleine Unsichtbare“ gemacht. Die „rasenden Kinderreporter“ von den Grundschulen Alemannstraße und Gartenheimstraße haben ihre Erlebnisse auf www.kinderblog-hannover.de aus der Sicht von Kindern festgehalten.

Lesen ist wichtig, um zu lernen und sich zu beteiligen. Wir bieten Programme an, die Kinder frühzeitig für Bücher begeistern und neue Möglichkeiten eröffnen. Bildungs- und Kulturdezernentin Eva Bender sagt, dass es besonders ist, Autorinnen und Autoren persönlich zu treffen.

Die Landeshauptstadt Hannover setzt das Projekt „Ein Ruck zum Lesen“ mit Unterstützung des Fachbereichs Schule und der Stadtbibliothek um. Das Ziel ist, dass Grundschulkinder gerne lesen und das Lesen zu einem festen Bestandteil ihres Alltags wird.

Zurzeit machen zehn Grundschulen mit Ganztagsbetreuung bei dem Projekt mit. Kinder lernen in Arbeitsgruppen auf spielerische und kreative Weise über Bücher. Sie bekommen Lesetaschen für Zuhause, Bücherkisten in der Schule und arbeiten mit Stadtteilbibliotheken zusammen. Es gibt auch Schulungen für Lehrkräfte und Treffen mit Schriftstellern, um das Angebot zu erweitern.

Die Dinge, die wir bisher im Projekt gelernt haben, sollen anderen Schulen helfen. Wir wollen das Angebot langsam erweitern, um mehr Kinder zum Lesen zu motivieren.